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Grundausbildung bei der Bundeswehr startet nun monatlich

Grundausbildung bei der Bundeswehr startet nun monatlich
Steht am Anfang jeder militärischen Karriere: Die Grundausbildung

Köln, 3.2.2017 (ots) - Es gibt Traditionen, die im kollektiven Bewusstsein so tief verankert sind, dass sie von außen betrachtet als unveränderlich erscheinen. Die Allgemeine Grundausbildung (AGA) in der Bundeswehr war über Jahrzehnte hinweg so ein Beispiel: Früher musste man seinen Dienst am Anfang eines jeden Quartals antreten. Dies hat sich bereits 2016 geändert.

Nun beginnt die AGA der Soldatinnen und Soldaten sogar monatlich. Zusätzlich zu den bisherigen Quartalsterminen (Haupteinstellungstermine) wurden weitere, sogenannte bedarfsorientierte Einstellungstermine geschaffen. Für die Rekruten verkürzen sich dadurch die Wartezeiten zwischen Zusage und Einstellungsbeginn erheblich.

Was die jungen Männer und Frauen früher zwischen dem Eingang des Einberufungsbefehls und dem tatsächlichen Anfang der Dienstzeit gemacht haben, war oft verlorene Lebenszeit: Zu kurz für ein Studium oder eine Ausbildung.

Nach dem Wechsel zu einer Freiwilligenarmee orientiert sich die Neuerung in erster Line an den Bedürfnissen der künftigen Soldatinnen und Soldaten. Lange Wartezeiten vor dem Diensteintritt sind äußerst unbeliebt, attraktive, zeitnahe Angebote sind daher Gebot und das Ziel der Bundeswehr.

Die Initiative zu monatlichen Grundausbildungsterminen mit großer Bedeutung für die neuen Soldaten entstand aus einer Abstimmung der Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr und der Streitkräfte. Als erste führte die Luftwaffe die zusätzlichen Diensteintrittstermine ein.

Bei der Erweiterung wurde das Hauptaugenmerk auf effiziente und dezentrale Planung gelegt. Die Entscheidung darüber, wann die monatlichen Sondertermine anberaumt werden, liegt deshalb in der Zuständigkeit der einzelnen Teilstreitkräfte und militärischen Organisationsbereiche. Diese legen abhängig von Personallage, Infrastruktur und Auftragslage fest, wann, wo und in welchem Umfang sie Grundausbildungskapazitäten bereitstellen.

Dies bedeutet deutlich mehr Flexibilität für zukünftige Soldatinnen und Soldaten.

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