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Hinweis für die Medien: Kann mit der rescEU-Reserve die nächste große Krise in Europa bewältigt werden?

  • Veröffentlichung am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, um 17.00 Uhr (Luxemburger Ortszeit)
  • Interviews auf Anfrage

Hinweis für die Medien

für den 25. Juni 2026

Kann mit der rescEU-Reserve die nächste große Krise in Europa bewältigt werden?

Am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, veröffentlicht der Europäische Rechnungshof einen Sonderbericht über die rescEU-Reserve des Katastrophenschutzverfahrens der Union.

RescEU wurde 2019 im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Union (Union Civil Protection Mechanism, UCPM) als strategische Reserve der EU für Kapazitäten und Lagerbestände zur Katastrophenbewältigung geschaffen.

Die Reserve wurde als Reaktion auf die Waldbrände eingerichtet, von denen im Jahr 2017 weite Teile Europas betroffen waren. Ursprünglich ging es lediglich darum, Löschflugzeuge und -hubschrauber bereitzustellen. Seitdem ist die Reserve jedoch erweitert worden und umfasst unter anderem Feldlazarette, Notunterkünfte, medizinische Hilfsgüter und Ausrüstung zur Bewältigung chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Notfälle. Die Reserve gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Europa immer häufiger von – immer komplexeren – Krisen betroffen ist, darunter klimabedingte Katastrophen, Pandemien wie Corona und die Folgen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine.

Hintergrundinformationen

Im Jahr 2025 hat die EU-Kommission einen Gesetzgebungsvorschlag für eine Verordnung über das Katastrophenschutzverfahren der Union und die Unterstützung der EU für die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen vorgelegt, die die derzeitige Verordnung aus dem Jahr 2021 ersetzen soll. Mit 10,7 Milliarden Euro ist das für den neuen Haushalt 2028–2034 vorgeschlagene Budget des Katastrophenschutzverfahrens weitaus höher als das jetzige. Der Rechnungshof hat vor Kurzem eine Stellungnahme zu dem Vorschlag veröffentlicht.

Im Rahmen dieser Prüfung untersuchte der Rechnungshof, wie die Kapazitäten der rescEU-Reserve zwischen 2022 und 2024 von der Kommission geplant, finanziert und eingesetzt wurden. Dazu prüfte er Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte, finanzierte Projekte sowie Maßnahmen zur Krisenbewältigung und führte Prüfbesuche in Frankreich, Italien, Polen und Finnland durch.

Für die Presse

  • Der Bericht und die Pressemitteilung werden am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, um 17.00 Uhr (Luxemburger Ortszeit) auf der Website des Rechnungshofs (eca.europa.eu) veröffentlicht.
  • Das für den Bericht zuständige Mitglied des Rechnungshofs ist George-Marius Hyzler.
  • Interviews sind (je nach verfügbaren Terminen) möglich.
  • Für Erklärungen und Medienanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Rechnungshofs unter press@eca.europa.eu.

Pressekontakt

Pressestelle des Europäischen Rechnungshofs: press@eca.europa.eu

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