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Nicht provozieren lassen

Frankfurt (ots)

So schwer es fällt, auf die Politik von Donald Trump etwa beim Thema Strafzölle besonnen zu reagieren, so richtig ist es, dass sich die EU-Verantwortlichen vom Hin und Her des US-Präsidenten in der Sache sowie dessen unangemessenen Ultimaten nicht haben provozieren lassen. Nur auf den ersten Blick ist es schwach, wenn die Europäische Union wie von Washington gefordert alle Zölle auf US-Industriegüter abschafft und Abgaben auf eigene Waren zulässt. Diese Vorteile sollen aber nur gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen vollständig umsetzen. Verstoßen sie dagegen, wird die Vereinbarung widerrufen. Die EU hat damit auch der Versuchung widerstanden, nach all den unangemessenen Forderungen Trumps wie beim Streit um Grönland auf dem Feld möglichst hart dagegenzuhalten, auf dem sie selbst stark ist, der Wirtschaft. So vermeidet sie eine Eskalation, die zu einem schädlichen Handelskrieg hätte führen können, der allen geschadet hätte.

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