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Frankfurter Rundschau: Fußfessel hätte nicht geholfen

Frankfurt (ots) - Inzwischen sind kaum noch Zweifel möglich: Die zwölf Menschen, die der Attentäter Anis Amri in Berlin getötet hat, könnten wohl noch leben, wenn die Ermittlungsbehörden den Job gemacht hätten, für den sie da sind. Dann wäre Amri frühzeitig in Haft genommen und abgeschoben worden. Einbruchsplanungen, falsche Identitäten, islamistische Kontakte Amris waren sowieso schon bekannt. Jetzt kommt heraus, dass er wohl auch gewerbsmäßig mit Drogen handelte und die Polizei das wusste - genug, um ihn dingfest zu machen. Stimmen die neuen Berichte, muss man sagen: Amri konnte den Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt begehen, weil er gegen alle Erkenntnisse nicht festgenommen wurde. Und nicht etwa, weil er keine elektronische Fußfessel trug.

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