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Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Sicherheitsdebatte

Frankfurt (ots) - Die Sicherheitsdebatte löst sich immer weiter von den Fakten und nimmt hysterische Züge an. Sachlich richtig ist, dass wir ein wachsendes Sicherheitsproblem haben, was den Terrorismus betrifft. Dies hängt mit der Flüchtlingsfrage enger zusammen, als vielen Linken lieb sein kann. Es hat in den letzten Monaten eine steigende Zahl von Anschlägen gegeben; der erste große am Berliner Breitscheidplatz. Die Urheber waren Flüchtlinge. Aktuell sind unter den 548 Gefährdern 62 ausreisepflichtige Asylbewerber. Trotzdem gerät in Vergessenheit, dass Deutschland eines der sichersten Länder der Welt bleibt. Und die weitaus meisten Flüchtlinge sind friedliebend. Die Parteien liefern sich einen Wettkampf um das Höchstmaß an Härte - in dem Glauben, damit dem Willen der Bevölkerung zu entsprechen. So entsteht ein Perpetuum mobile der Unsicherheit, bei dem einem angst und bange werden kann.

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