Uni-Geschichte und Kunst erleben
Uni-Geschichte und Kunst erleben
Zum bundesweiten Tag der Archive lädt das Universitätsarchiv zu einer Entdeckungstour auf den Campus ein. Am Montag, 9. März 2026 um 11:30 Uhr können Interessierte an einer Führung durch das Archiv sowie zu den Kunstwerken am und im Gebäude Geisteswissenschaften 1 teilnehmen.
Seit 1971 wird an der Universität Bremen gelehrt, geforscht, geplant und diskutiert. Über die vergangenen, sehr bewegten 55 Jahre geben abertausende Originaldokumente im Universitätsarchiv Auskunft. Das „Gedächtnis der Uni“ befindet sich im ältesten Gebäude auf dem Campus: im GW1 (Geisteswissenschaften 1). In einer Tour durch die Magazine wird das Archivteam den Besucher:innen interessante und überraschende Einblicke in die lebendige Geschichte der Universität Bremen geben.
Seit dem Jahr 2000 archiviert das Universitätsarchiv, was die Universität Bremen in Verwaltung, Forschung und Lehre produziert hat. Heute umfasst es über 60.000 Archivalien, davon sind mehr als 39.000 erschlossen, darunter rund 15.000 Akten, 3.700 Druckschriften, 5.900 Periodika und mehr als 5.200 Abschlussarbeiten.
Auch einige Kunstwerke in und an diesem Gebäude erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Dazu gehört auch die Rekonstruktion des Murals „Terror und Widerstand in Chile“, ein fast 50 Jahre altes Wandbild der chilenischen Künstlergruppe "Brigada Luis Corvalán". Es erinnert an den Militärputsch in Chile 1973 und die hiesige Solidarität mit der chilenischen Bevölkerung.
Termin: Montag, 9. März 2026, 11:30-13 Uhr
Ort: GW1, Universitätsallee, Trakt A, Foyer im Erdgeschoss
Weitere Informationen zum Uni-Archiv und zur Kunst auf dem Campus:
https://www.uni-bremen.de/archiv
https://www.campuskunst.uni-bremen.de/
Universität Bremen Hochschulkommunikation und -marketing Telefon: +49 421 218-60150 E-Mail: presse@uni-bremen.de Über die Universität Bremen Leistungsstark, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Gesellschaftliche Verantwortung ist ihr Leitprinzip seit ihrer Gründung 1971. Sie steht für die weltweit notwendigen sozialen und ökologischen Veränderungen ein, für Demokratie, Vielfalt und Gerechtigkeit. In Forschung, Lehre, Verwaltung und Technik sind der Universität Bremen die UN-Nachhaltigkeitsziele und Klimagerechtigkeit ein besonderes Anliegen. Mit ihrem breiten Fächerspektrum von rund 100 Studiengängen verbindet sie außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotential mit ausgeprägter Interdisziplinarität. Sie steht nachdrücklich für den Ansatz des Forschenden Lernens und Studierens. Als eine ambitionierte europäische Forschungsuniversität pflegt die Universität Bremen enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. In der Region ist sie Teil der U Bremen Research Alliance und Transferpartnerin für viele Akteure. Als Teil der Europäischen Universitätsallianz YUFE - Young Universities for the Future of Europe leisten die 23.000 Menschen der Universität Bremen einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft und gestalten aktiv wissenschaftliche Kooperationen weltweit.
Über die Northwest Alliance Die Northwest Alliance verbindet die Universitäten Bremen und Oldenburg – zwei forschungsstarke, reformorientierte Hochschulen, die seit langem in Forschung, Lehre und Wissenstransfer kooperieren. Gemeinsam bilden sie mit rund 580 Professuren, 6.400 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 34.000 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten Deutschlands. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden und innovative Lösungen für regionale wie globale Herausforderungen zu entwickeln. Gemeinsam mit zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere dem Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst (HWK), will sie den Nordwesten zu einem zusammenhängenden Forschungs- und Transferraum weiterentwickeln. Durch ihre enge Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen wirkt die Northwest Alliance auch über Ländergrenzen hinweg. Die Universitäten Bremen und Oldenburg bewerben sich aktuell als Exzellenzverbund Northwest Alliance in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.