Das könnte Sie auch interessieren:

FW-E: Eine Tote nach Verkehrsunfall auf der A 52

Essen-Haarzopf; A 52; 20.03.2019; 22:15 Uhr (ots) - Die Feuerwehr Essen wurde am späten Abend zu einem ...

POL-ME: Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild nach einem Räuber - Ratingen - 1003078

Mettmann (ots) - Bereits mit unserer Pressemitteilung / ots 1902127 vom 19.02.2019 (als PDF in Anlage) ...

FW-MG: Feuer auf Industriegelände

Mönchengladbach Bonnenbroich-Geneicken, 12.03.2019, 11:40 Uhr, Breite Straße (ots) - Gegen 11:40 Uhr heute ...

17.03.2019 – 14:41

Bundespolizeiinspektion Pasewalk

BPOL-PW: Verkehrsunfallflucht in Torgelow/ Gemeinsame Fahndung durch Bundes- und Landespolizei/alkoholisierter Fahrer leistet Widerstand

BPOL-PW: Verkehrsunfallflucht in Torgelow/ Gemeinsame Fahndung durch Bundes- und Landespolizei/alkoholisierter Fahrer leistet Widerstand
  • Bild-Infos
  • Download

Pasewalk/ Torgelow (ots)

Am gestrigen Abend (16. März 2019) wurde ein nicht im Dienst befindlicher Beamter der Bundespolizeiinspektion Pasewalk in der Ortschaft Torgelow Zeuge eines Verkehrsunfalls. Ein weißer Ford Transit mit deutschen Kennzeichen fuhr gegen 18:40 Uhr ein Verkehrsschild um und entfernte sich anschließend vom Unfallort in Richtung Pasewalk. Der Bundespolizist informierte sofort die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Pasewalk. Diese verständigte das Polizeihauptrevier Pasewalk über die Verkehrsunfallflucht. Bundes- und Landespolizisten nahmen gemeinsam die Fahndung nach dem flüchtigen Ford Transit auf. Um 19:04 Uhr wurde der Transporter im Gemeindewiesenweg in Pasewalk festgestellt. Der Wagen war in den gesperrten Baustellenbereich gefahren und hatte sich auf dem dortigen Bahnübergang festgefahren. Einer der Vorderreifen fehlte komplett. Über die Notfallleitstelle der DB AG wurde die sofortige Sperrung der Bahnstrecke Pasewalk - Stettin veranlasst. Der sich bereits in der Anfahrt von Stettin nach Pasewalk befindliche Regionalexpress wurde am Haltepunkt Pasewalk Ost gestoppt. Die Bahnstrecke wurde erst nach der Bergung des Fahrzeuges aus dem Gleis um 19:56 Uhr wieder freigegeben.

Bei dem männlichen Fahrer des Ford Transit handelte es sich um einen britischen Staatsangehörigen, der augenscheinlich stark alkoholisiert war. Er leistete erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er bespukte, beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten wiederholt massiv. Ein Bundespolizist wurde durch einen Kopfstoß des 57-Jährigen leicht am Kopf verletzt. Die Person wurde in Gewahrsam genommen. Im Anschluss wurde in der Asklepios Klinik Pasewalk eine Blutentnahme zur Feststellung der Alkoholkonzentration im Blut des Mannes durchgeführt. Auch hier sprach er fortlaufend Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Polizeibeamten aus.

Die Liste der Straftaten, die dem Mann jetzt zur Last gelegt werden ist lang. Gegen ihn wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Störung öffentlicher Betriebe, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung, der Bedrohung, der Körperverletzung sowie des Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt die sachlich zuständige Landespolizeidienststelle.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk
Manina Puck
Telefon: 03973/2047-103 o. Mobil 0172-5110961
Fax: 03973/2047-118
E-Mail: manina.puck@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Pasewalk, übermittelt durch news aktuell