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05.09.2019 – 09:00

Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt

BPOLD-BBS: Durchsuchungen auf Rügen nach Ermittlungen wegen des Verdachts gewerbsmäßiger Einschleusung und Schwarzarbeit

BPOLD-BBS: Durchsuchungen auf Rügen nach Ermittlungen wegen des Verdachts gewerbsmäßiger Einschleusung und Schwarzarbeit
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Stralsund / Binz / Riesa / Elsterwerda (ots)

Im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft Stralsund anhängigen Ermittlungsverfahrens erfolgte am gestrigen Abend (4. September 2019) ein Einsatz gegen zwei mutmaßlich gewerbsmäßige Schleuser. In den Abendstunden durchsuchten rund 140 Beamte der Bundespolizei und der Zollverwaltung im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stralsund insgesamt acht Objekte in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen.

Die Bundespolizei und der Zoll führten zeitgleich Einsatzmaßnahmen in Wohnungen und Restaurants in Binz auf Rügen sowie in Elsterwerda (Brandenburg) und Riesa (Sachsen) durch. Hierbei kamen Kräfte der Bundespolizeiinspektionen Stralsund und Dresden, des Hauptzollamtes Stralsund sowie der Bundespolizeiabteilung Blumberg zum Einsatz. Bei den Durchsuchungen konnten vier unerlaubt aufhältige Personen, zwei albanische und zwei mazedonische Staatsangehörige, festgestellt und umfangreiches Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt werden. Hierbei handelte es sich unter anderem um Geschäftsunterlagen, Bescheinigungen, Computer und Speichermedien.

Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten im Rahmen umfangreicher parallel geführter Ermittlungsverfahren der Bundespolizeiinspektion Stralsund und des Hauptzollamts Stralsund. Die Verfahren richten sich gegen zwei aus Mazedonien stammende Täter. Die Männer stehen im Verdacht, für unerlaubt eingereiste albanische und mazedonische Staatsangehörige den Aufenthalt und eine nicht selbständige (illegale) Arbeitsaufnahme im gastronomischen Gewerbe organisiert zu haben. Hierzu sollen sie den Drittausländern den Aufenthalt im Bundesgebiet und die illegale Arbeitsaufnahme ermöglicht, sie zu ungünstigen Arbeitsbedingungen beschäftigt und ihnen Arbeitsentgelt vorenthalten haben.

Die Taten werden mit Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren geahndet. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt
Raaberg 6
24576 Bad Bramstedt
Torsten Tamm
Telefon: 04192/ 502-1010
E-Mail: torsten.tamm@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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