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Bundespolizeiinspektion Hamburg

BPOL-HH: Lebensgefährliche Handlung: Mann sucht im Gleisbereich nach Feuerzeug und Pfandflasche

Hamburg (ots)

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sich am 10.03.2026 gegen 10:20 Uhr eine Person (Alter: 32 Jahre) im Gleisbereich im S-Bahnhof Wilhelmsburg aufgehalten haben.

Zum Begehungszeitpunkt fand im S-Bahnhof Wilhelmsburg Regelbetrieb statt, sodass folglich jederzeit eine S-Bahn auf den betroffenen Gleisen hätte verkehren können.

Diese Handlung wurde von aufmerksamen Bahnreisenden beobachtet und an den Polizeinotruf gemeldet. Durch die Bundespolizei wurden kurzzeitige Streckensperrungen für die betroffenen Gleise im S-Bahnhof Wilhelmsburg angeordnet.

Umgehend erreichten Streifen der Landespolizei Hamburg sowie der Bundespolizei den Einsatzort.

Durch die eingesetzten Kräfte wurde der Mann auf dem Bahnsteig angetroffen. In einem Präventionsgespräch mit den Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich erkannte der bulgarische Staatsangehörige die Gefahren im Gleisbereich. Er gab an, dass er lediglich eine Pfandflasche sowie ein Feuerzeug aus dem Gleisbereich habe herausholen wollen.

Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt.

Der Betroffene musste nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wieder entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts "Unerlaubter Gleisaufenthalt" eingeleitet.

Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:

"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall hat sich der Mann auch direkt an den Stromschienen im S-Bahnbereich aufgehalten. Diese führen 1.200 V Gleichstrom. Eine Berührung ist lebensgefährlich."

WL

Rückfragen bitte an:

Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord

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Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg

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