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Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Graffiti-Sprayer auf frischer Tat gestellt

Berlin - Friedrichshain-Kreuzberg/Lichtenberg/Charlottenburg-Wilmersdorf (ots)

Samstagmorgen nahmen Bundespolizisten innerhalb einer Stunde neun Graffiti-Sprayer an Berliner Bahnanlagen vorläufig fest.

Gegen 01:15 Uhr bemerkten Bundespolizisten eine dreiköpfige Personengruppe beim Besprühen einer Schallschutzwand am S-Bahnhof Warschauer Straße. Als sich die Zivilbeamten kurz darauf zu erkennen gaben, gelang es ihnen, die französischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 22 und 25 Jahren noch vor Ort vorläufig festzunehmen.

Fast zeitgleich meldete ein Triebfahrzeugführer, dass er im Vorbeifahren bemerkt hatte, wie mehrere Personen im Bereich des S-Bahnhofes Friedrichsfelde Ost eine abgestellte S-Bahn besprühten. Auch hier gelang es Einsatzkräften kurze Zeit später, drei tatverdächtige Personen am S-Bahnhof zu stoppen. Die italienischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 25 und 31 Jahren hatten frisch benutzte Sprühdosen und Handschuhe dabei.

Gegen zwei Uhr bemerkten Zivilkräfte der Bundespolizei zwei Männer und eine Frau beim Besprühen einer am Bahnhof Charlottenburg abgestellten S-Bahn. Da sich die Personen in den Gleisbereich begeben hatten und schlechte Sichtverhältnisse herrschten, unterstützte die Einsatzkräfte ein Polizeihubschrauber bei der Suche nach der 23-jährigen deutschen Staatsangehörigen, dem 35-jährigen Deutschen sowie dem 40-jährigen polnischen Staatsangehörigen.

Die Bundespolizei leitete in allen drei Fällen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung gegen die Sprayer ein und beschlagnahmte Beweismittel wie Sprayerutensilien, Kameras, Smartphones sowie eine Speicherkarte.

Hinweis der Bundespolizei:

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem unberechtigten Aufenthalt im Gleisbereich - hier besteht Lebensgefahr!

Das Beschmieren von Bahnanlagen und Zügen ist gefährlich und strafbar!

Auf Bahnanlagen gefährden gerade Kinder, Jugendliche und junge Erwachsende immer wieder sich und andere durch leichtsinniges Verhalten und Unachtsamkeit. Neben den tödlichen Gefahren des Bahnstromes gibt es weitere Gefahrenquellen, die vom Zugverkehr und von den Betriebsanlagen, z.B. durch stromführende Teile und Weichen, ausgehen!

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
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Telefon: 030 91144 4050
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http://www.bundespolizei.de

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