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BPOL NRW: Dauerarrest und U-Haft - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle am Essener Hauptbahnhof

Essen - Gelsenkirchen (ots)

Am Freitag (15. April) überprüften Bundespolizisten im Hauptbahnhof Essen eine 17-Jährige und einen 30-Jährigen. Beide wurden per Haftbefehl gesucht.

Gegen 4 Uhr kontrollierten Bundespolizisten die 17-Jährige im Essener Hauptbahnhof. Die Deutsche händigte den Beamten ihren Personalausweis aus. Bei der Überprüfung kam ein Haftbefehl des Amtsgerichts Wetter zum Vorschein. Die Gelsenkirchenerin wurde im April 2021 wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu zwei Wochen Dauerarrest verurteilt. Da die Deutsche den Arrest bisher nicht angetreten hatte, wurde der Haftbefehl erlassen.

Die Einsatzkräfte informierte den Vater der Jugendlichen über ihre Festnahme. Anschließend brachten die Beamten die Gelsenkirchenerin in die Jugendarrestanstalt.

Gegen 15 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei auf einen 30-Jährigen aufmerksam, da dieser Reisende im Hauptbahnhof Essen anpöbelte. Die Beamten stellten fest, dass der Mann in acht Fällen durch verschiedene Staatsanwaltschaften ausgeschrieben war.

Die Staatsanwaltschaft Essen hatte gegen den Essener Untersuchungshaft angeordnet, da er im Oktober 2019 einen Raub begangen haben soll. Zudem hatte das Amtsgericht Essen den Gesuchten wegen Sachbeschädigung im Juni 2019 rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 980 Euro verurteilt.

Die Staatsanwaltschaften Tübingen, Stuttgart, Stendal, Amberg, Nürnberg-Fürth und Arnsberg hatten den Gesuchten zudem jeweils wegen Betruges zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Diese wurden über den Verbleib des Mannes in Kenntnis gesetzt.

Bundespolizisten brachten den 30-Jährigen in das Gewahrsam der Polizei Essen, um diesen anschließend dem zuständigen Haftrichter vorführen zu können.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
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Anne Rohde

Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131
E-Mail: presse.do@polizei.bund.de
Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

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