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BPOL NRW: Wegen Kopfhörern - Zug kommt 10 Meter vor 22-Jährigen zum Stehen - Bundespolizei ermittelt

Düsseldorf - Essen (ots)

Am gestrigen Mittwochmorgen (10. November) betrat ein 22-Jähriger am Bahnhof Düsseldorf-Eller Süd den Gleisbereich. Die S-Bahn kam dank rechtzeitig eingeleiteter Schnellbremsung vor dem Mann zum Stehen.

Gegen 07:45 Uhr wurde der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn (Köln Hauptbahnhof nach Düsseldorf Hauptbahnhof) in der Bundespolizeiwache im Essener Hauptbahnhof vorstellig. Er gab an, dass er bei der Einfahrt der S6 im Bahnhof Düsseldorf-Eller Süd eine Person im Gleisbereich wahrnahm. Daraufhin leitete der 46-Jährige sofort eine Schnellbremsung ein und initiierte einen Achtungspfiff. Der 22-Jährige soll den Gleisbereich erst verlassen haben, als der Zug ca. 10 Meter vor ihm zum Stehen kam. Bei der Schnellbremsung wurden keine Fahrgäste verletzt.

Der Triebfahrzeugführer sowie zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wiesen den marokkanischen Staatsangehörigen auf sein Fehlverhalten hin. Dieser gab an, dass seine Kopfhörer in den Gleisbereich gefallen seien und er diese herausholen wollte. Die Personalien wurden durch das Sicherheitspersonal aufgenommen.

Durch diesen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr erhielt die S6 eine 15-minütige Verspätung und ein weiterer Zug konnte seine Fahrstrecke nicht wie gewohnt beenden. Der Triebfahrzeugführer wollte im Anschluss einen Arzt aufsuchen.

Den 22-jährigen Düsseldorfer erwartet nun ein Strafverfahren.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnverkehrs und gibt folgende Verhaltenstipps:

Solche Aktionen sind leichtsinnig und IMMER lebensgefährlich! Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie z. B. stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter www.bundespolizei.de und www.bahn.de. *RO

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Pressestelle

Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011
Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131
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Untere Brinkstraße 81-89
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www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
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