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BPOL NRW: Diebstahl im rollenden Tatort: Bundespolizei rät zu mehr Achtsamkeit

BPOL NRW: Diebstahl im rollenden Tatort: Bundespolizei rät zu mehr Achtsamkeit
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Köln-Siegburg/Bonn (ots)

Gestern (26. Oktober) kam es in Zügen rund um den Kölner Hauptbahnhof und dem Fernbahnhof Siegburg/Bonn wiederholt zu Gepäckdiebstählen. Keinen Blick auf die Gepäckablage, Ablenkung oder Einschlafen wurden hier durch die Geschädigten als Gründe zum Nichtbemerken genannt. Die Bundespolizei ermittelt und appelliert an Reisende vorsichtig und aufmerksam zu sein.

Am 26.10.2021 verzeichnete die Bundespolizei drei Diebstähle in unterschiedlichen Zugverbindungen im Raum Köln und Siegburg. Am Vormittag, während der Fahrt in einem ICE von Frankfurt Main/ Flughafen Fernbahnhof nach Siegburg/Bonn, ist einem 29-jährigem Reisenden aus Sankt Augustin der Rucksack samt teurem Inhalt aus der Gepäckablage über seinem Sitz entwendet worden - Schadenshöhe ca. 3000 Euro. Kurze Zeit später meldete sich ein Reisender aus Mexiko (39) bei der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof und gab ebenfalls den Diebstahl seines Rucksacks an. Auf der Fahrt von Basel nach Köln sei sein Gepäckstück, gefüllt mit Geldkarten, Kleidung, einem Laptop und weiteren persönlichen Gegenständen, durch einen oder mehrere Unbekannte entwendet worden. Auch hier beläuft sich die Schadenshöhe auf einen hohen vierstelligen Betrag. Doch damit nicht genug: Am Nachmittag gegen 16:45 Uhr ist einem weiteren 53-jährigem Bahnreisenden aus Gothenburg (Schweden) auf der Fahrt in einem Schnellzug mit Ziel Hauptbahnhof Köln sein Reisekoffer gestohlen worden. Inhalt: zwei hochwertige Videokameras sowie einiges an teurem Foto- und Filmzubehör. Insgesamt beläuft sich die Schadenshöhe hier auf ca. 27.000 Euro. Obgleich ein anderer Fahrgast einen Unbekannten mit dem Reisekoffer am Bahnhof Siegburg/Bonn aus dem Zug aussteigen sah, bemerkte er dies zunächst nicht als Diebstahl, sondern ging davon aus, dass es sich um den rechtmäßigen Eigentümer handeln würde. Eine im Nachgang durchgeführte Sichtung von Videoaufzeichnungen bestätigte den Verdacht. Die Bundespolizisten werteten aus, dass es sich um mehrere unbekannte Tatverdächtige handelte und fertigten eine Strafanzeige wegen "Bandendiebstahls". Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an.

Doch auch im Nahverkehr, in Regional- oder S-Bahnen, kommt es immer wieder zu Diebstahlshandlungen. Daher empfiehlt die Bundespolizei:

   - Halten Sie Ihr Reisegepäck in Zügen stets im Blick!
   - Achten Sie besonders beim Zwischenhalten der Züge auf Ihr 
     Reisegepäck!
   - Lassen Sie Ihr Reisegepäck nie unbeaufsichtigt zurück!
   - Schützen Sie sich und Ihre Wertsachen!
   - Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten wie nötig mit!
   - Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere immer in verschlossenen 
     Innentaschen!
   - Tragen Sie Taschen immer mit der Verschlussseite zum Körper!
   - Achten Sie besonders im Gedränge auf Wertsachen und Taschen!

Weitere Hinweise und Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.bundespolizei.de.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Christin Fußwinkel

Telefon: +49 (0) 221/16093-102
Mobil: +49 (0) 173 56 21 184
E-Mail: presse.k@polizei.bund.de
Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW
Internet: www.bundespolizei.de

Marzellenstraße 3-5
50667 Köln

www.bundespolizei.de


Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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