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22.08.2019 – 13:02

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOL NRW: Zug muss bremsen, weil Jugendliche ihren Weg abkürzen wollten, Bundespolizei ermittelt

Dortmund/Hagen (ots)

Drei Jugendliche überquerten in den gestrigen Abendstunden (21. August) kurz vor einem einfahrenden Zug am Haltepunkt in Dortmund-Scharnhorst die Gleise. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der Lokführer eine Schnellbremsung einleiten.

Der Lokführer einer Eurobahn musste am gestrigen Abend eine Schnellbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit drei Jugendlichen zu verhindern. Der Zug befand sich kurz vor dem Haltepunkt Dortmund-Scharnhorst, als drei Jungen aus Hagen im Alter von 16, 17 und ebenfalls 17 Jahren kurz vor der Bahn über die Gleise liefen. Noch vor dem Bahnsteig kam die Eurobahn zum Stehen und setzte nach kurzem Halt die Fahrt fort. Dort bestiegen die Jugendlichen den Zug, in dem auch ein Bundespolizist saß, der auf dem Weg zum Dienst war. Sofort begab sich dieser gemeinsam mit einem weiteren Zeugen des Vorfalls, einem Mitarbeiter der Eurobahn- zu den Personen. Diese äußerten gegenüber dem Polizisten, dass sie unbedingt den Zug erreichen mussten und deshalb den Weg quer über die Gleise abgekürzt hätten. Am Dortmunder Hauptbahnhof angekommen, mussten die Jungen zunächst mit zur Wache der Bundespolizei. Dort wurden sie eindringlich über ihr lebensgefährliches Handeln aufgeklärt. Auch die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden telefonisch über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Vornahme einer Betriebsstörung/-gefährdung und unbefugten Aufenthaltes in den Gleisen. Die Jungen durften später ihren Weg fortsetzen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Achim Berkenkötter

Telefon: 0231 562247 131
E-Mail: presse.do@polizei.bund.de
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