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27.05.2019 – 14:43

Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg

POL-OL: +++ Bedeutender Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität +++ Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Oldenburg und der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg +++

POL-OL: +++ Bedeutender Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität
+++ Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Oldenburg und der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg +++
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Oldenburg (ots)

Der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg gelang unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Oldenburg, Abteilung für organisierte Kriminalität, am gestrigen Sonntag, 26. Mai 2019, ein bedeutender Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität. Die langwierigen und intensiven Ermittlungen wegen Einfuhrschmuggels nicht geringer Mengen Betäubungsmittel aus den Niederlanden sowie unerlaubten gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln richten sich gegen mehrere aus Delmenhorst und Diepholz stammende Personen im Alter von 34 bis 58 Jahren. Am gestrigen Sonntag erfolgte gegen 16:00 Uhr bei Groß Ippener die Festnahme von vier Personen nach einem Drogentransport aus den Niederlanden nach Deutschland, bei welchem die Beschuldigten ein eigens dafür präpariertes Fahrzeug mit einem speziell verbauten Drogenversteck nutzten. Eine Oldenburger Spezialeinheit führte die Festnahmen durch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das Amtsgericht Oldenburg am heutigen Tage Haftbefehle gegen alle vier Beschuldigten. Bei der anschließenden aufwendigen Untersuchung des Schmuggelfahrzeuges konnten in einem Versteck hinter der Rücksitzbank diverse Pakete mit einem Gesamtgewicht von über zwölf Kilogramm beschlagnahmt werden. Bei der Substanz dürfte es sich dabei nach einer ersten Inaugenscheinnahme um Kokain handeln. Der Gesamtwert wird auf über 600.000 Euro geschätzt. Direkt im Anschluss an die Festnahme erfolgten auf Beschluss des Amtsgerichtes Oldenburg zeitgleiche Durchsuchungen von zwölf Wohn- und Geschäftsräumen. Davon befinden sich neun Objekte in Delmenhorst sowie je ein Objekt in Schweringen, Landkreis Nienburg, sowie in Asendorf, Landkreis Diepholz, und Lemwerder, Landkreis Wesermarsch. Im Rahmen der Durchsuchungen wurden Schusswaffen, Munition, diverse Betäubungsmittel sowie Bargeld im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich beschlagnahmt. Bei der Durchführung der zuvor akribisch geplanten polizeilichen Maßnahmen wurde die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg von Einsatzkräften unterschiedlicher Dienststellen unterstützt, darunter der Zoll, die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen, die Polizeidirektionen Oldenburg, Osnabrück, Lüneburg und Göttingen sowie die Polizeiinspektionen Oldenburg-Stadt/Ammerland, Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, Diepholz und Nienburg/Schaumburg. Am Einsatz waren unter anderem Spezialeinheiten, auch aus den Niederlanden, sowie 16 Diensthunde beteiligt. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg.

Rückfragen bitte an:

Pressestelle der Staatsanwalschaft Oldenburg
Telefon 0441 / 220-0
oder
Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg
Telefon: 0441-7903634

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