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03.07.2020 – 12:56

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Das kann teuer werden
Pole missachtet Anhaltesignale bei Grenzkontrolle: Verfolgungsfahrt auf Autobahn

Bundespolizeidirektion München: Das kann teuer werden / Pole missachtet Anhaltesignale bei Grenzkontrolle: Verfolgungsfahrt auf Autobahn
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A93 / Rosenheim (ots)

Der Fahrer eines Kleintransporters hat am Mittwoch (1. Juli) für eine kurze Verfolgungsfahrt auf der Inntalautobahn gesorgt. Offenbar hatte er kein Interesse an einer grenzpolizeilichen Kontrolle durch die Bundespolizei und missachtete die unmissverständlichen Signale der Beamten. Dies kann für den Polen nun richtig teuer werden.

Der 24-Jährige wurde auf Höhe Kiefersfelden von der A93 in das Kontrollzelt gewunken. Zuvor hatte ihm ein Beamter beim Sichtungshalt auf der Fahrbahn sogar erklärt, dass er sich für eine weitergehende Überprüfung in die Kontrollstelle zu begeben hätte. Der Fahrzeugführer nickte und tat so, als ob er der Anweisung folgen wollte. Dann gab er jedoch Gas und fuhr an der Kontrollstelle vorbei. Ein Streifenwagen nahm sogleich die Verfolgung auf. Rasch konnte der Transporter eingeholt und an der Anschlussstelle Oberaudorf aus dem Verkehr gezogen werden. Der Fahrer zeigte sich nicht gerade kooperativ und wollte keine Angaben zu seinem "Durchbruch" machen. Bei der anschließenden Kontrolle wurde dann klar, weshalb er eine eingehende Überprüfung meiden wollte: Er hatte keine Papiere dabei.

Die Rosenheimer Bundespolizei leitete gegen den polnischen Staatsangehörigen daher gleich zwei Bußgeldverfahren ein: Eines wegen des Nicht-Mitführens eines Passes bei der Einreise und eines wegen des Sich-Nicht-Unterziehens der Kontrolle beim Grenzübertritt. Den gesetzlichen Bestimmungen zufolge kann die erstgenannte Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu dreitausend und die zweitgenannte mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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