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29.04.2019 – 14:03

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen festgenommen - Bundespolizei liefert mutmaßlichen Schleuser ins Gefängnis ein

Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen festgenommen - Bundespolizei liefert mutmaßlichen Schleuser ins Gefängnis ein
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Kiefersfelden / Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Montag (29. April) einen Ägypter ins Gefängnis eingeliefert. Der 30-Jährige, der in Italien einen festen Wohnsitz hat, wird beschuldigt, zwei Syrer eingeschleust zu haben. Auch gegen einen Deutschen ermitteln die Bundespolizisten wegen Einschleusens von Ausländern. Der 59-Jährige iranischer Abstammung war mit Frauen aus dem Oman und von den Philippinen unterwegs. Beide mutmaßliche Schleuser wurden in der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn gefasst.

Bei der Überprüfung der Insassen des in Italien zugelassenen Wagens auf der A93 konnte sich der ägyptische Fahrer mit italienischen Papieren ausweisen. Seine syrischen Begleiter, 23 und 24 Jahre alt, verfügten hingegen über keine Papiere. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Migranten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei wollte der Fahrzeugführer seine beiden Mitfahrer schon kurz nach der Grenze absetzen. Das Rosenheimer Amtsgericht entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft des Mannes an. Die Beamten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Traunstein ein.

Der unmittelbare Gang ins Gefängnis blieb dem deutschen Pkw-Fahrer, der ebenfalls auf der Autobahn nahe Kiefersfelden vorläufig festgenommen wurde, erspart. Er hat in Oberbayern sowohl einen Wohnort als auch eine Arbeitsstelle. Gleichwohl wird er sich voraussichtlich wegen Einschleusens von Ausländern zu verantworten haben. Die von ihm beförderten drei Frauen omanischer und philippinischer Herkunft konnten bei der Grenzkontrolle keine Dokumente, die für die Einreise erforderlich gewesen wären, vorweisen. Da die Frauen im Alter von 27, 46 und 68 Jahren in der Vergangenheit bereits in Deutschland registriert worden waren, wird voraussichtlich die jeweils zuständige Ausländerbehörde über ihren weiteren Verbleib in Deutschland entscheiden.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 410
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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