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04.03.2019 – 08:53

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mehrere Gewaltdelikte am Wochenende: Glimpflicher Ausgang mit nur leichten Verletzungen

Bundespolizeidirektion München: Mehrere Gewaltdelikte am Wochenende: Glimpflicher Ausgang mit nur leichten Verletzungen
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München (ots)

Am Samstag und Sonntag (2./3. März) kam es in Münchner Bahnhöfen, Haltepunkten und in S-Bahnen zu diversen Körperverletzungsdelikten mit meist glimpflichen Ausgang für die Opfer.

   - Unbekannte Personen gerieten am Samstagmorgen (2. März) gegen 
     06:10 Uhr in der S1, auf der Fahrt vom Ostbahnhof Richtung 
     Freising, mit einer fünfköpfigen Personengruppe in verbalen 
     Streit. Am Haltepunkt Hirschgarten verließ die unbekannte Gruppe
     die S-Bahn. Unvermittelt zog einer der Unbekannten dabei einen 
     Stein aus seiner Jackentasche und warf ihn einem 24-jährigen 
     Senegalesen ins Gesicht. Der Senegalese erlitt hierbei eine 
     blutende Wunde am Kinn, die im Krankenhaus behandelt werden 
     musste. Im Anschluss an den Steinwurf flüchteten der Täter und 
     dessen Begleiter unerkannt. Der Afrikaner betätigte den Notruf 
     und wartete mit seinen vier Begleitern am Bahnsteig der 
     Donnersbergerbrücke auf alarmierte Kräfte von Landes- und 
     Bundespolizei. Die Bundespolizei wertet die Videoauswertung der 
     S-Bahn aus um ggf. den Täter ermitteln zu können. 
   - Zwei wohnsitzlose 33-jährige Rumänen gerieten in der 
     Schalterhalle des Münchner Hauptbahnhofes am Samstag (2. März) 
     gegen 11:30 Uhr in eine verbale Streitigkeit. In deren Verlauf 
     schlug der eine dem anderen mit seiner mitgeführten Tasche gegen
     den Kopf. Beamte der Bundespolizei wurden im Rahmen ihrer 
     Streifentätigkeit auf den Vorfall aufmerksam und konnten weitere
     Handgreiflichkeiten unterbinden. Ein Datenabgleich ergab, dass 
     gegen den Angegriffenen eine Aufenthaltsermittlung der 
     Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Diebstahls vorlag. 
   - Gegen 14:20 Uhr wurde am Samstag (2. März) in einer S-Bahn ein 
     16-jähriger Deutscher vor Pasing vom S-Bahnprüfdienst 
     kontrolliert. Dabei zeigte der Junge aus Hadern ein 
     abgestempeltes Kinderticket vor, dass nur für Jugendliche unter 
     14 Jahren gilt. Der 16-Jährige hatte keine Ausweisdokumente 
     dabei und versuchte vor den Kontrolleuren zu flüchten. Ein 
     35-jähiger Mitarbeiter des Kontrolldienstes hielt ihn auf und 
     verletzte sich dabei leicht am Finger. Anschließend trat der 
     Kontrolleur dem Haderner, nach eigenen Angaben unabsichtlich, 
     auf den Fuß. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung 
     holten Erziehungsberechtigte den 16-Jährigen ab. 
   - Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München informierte 
     die Bundespolizei am Sonntagmorgen (3. März) gegen 2 Uhr eine 
     Schlägerei im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes. 
     Ersten Ermittlungen zufolge soll ein 16-Jähriger aus Trudering 
     einem 24-Jährigen aus Oberammergau (beide Deutsche) bei einem 
     Streit unvermittelt mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. 
     Der Ältere ging dadurch zu Boden, erlitt jedoch keine sichtbaren
     Verletzungen. Anhand einer Personenbeschreibung konnte der 
     16-Jährige durch Beamte der Landespolizei im Hauptbahnhof 
     angetroffen werden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu dem 
     Vorfall aufgenommen. 
   - Am Sonntagmorgen (3.März) soll am S-Bahnhaltepunkt 
     Unterschleißheim ein Unbekannter gegen 4 Uhr einen 29-jährigen 
     Afghanen nach vorangegangener Streitigkeit ins Gleis geschubst 
     haben. Eine Gefahr durch einen herannahenden Zug soll nicht 
     bestanden haben. Bei dem Sturz zog sich der mit 0,62 Promille 
     alkoholisierte Afghane mehrere Schürfwunden an den Händen sowie 
     eine Platzwunde am Kopf zu. Zur Behandlung kam der in 
     Untergiesing Wohnende in eine Münchner Klinik. Die Bundespolizei
     hofft durch die Auswertung der Videoaufzeichnungen des 
     Haltepunktes das Geschehen rekonstruieren zu können. 
   - Eine 24-jährige Deutsche geriet am Sonntagmorgen (3. März) kurz 
     vor 7 Uhr in der östlichen Bahnunterführung des Ostbahnhofes mit
     einer unbekannten Frau in eine verbale Streitigkeit. Im weiteren
     Verlauf soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung 
     gekommen sein, bei der die 24-Jährige aus Milbertshofen durch 
     die Unbekannte gewürgt worden sein soll. Im Anschluss flüchtete 
     die Unbekannte. Die Frau aus dem Münchner Norden erlitt keine 
     sichtbaren Verletzungen. Eine Nahbereichsfahndung nach der 
     Täterin verlief negativ. 

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im
Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
oben genannter Kontaktadresse.

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