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26.12.2018 – 10:13

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Zusammenstoß mit Entgleisung von zwei ICE-Zügen bei Rangierfahrt - keine Verletzten - Hoher Sachschaden an den Zügen

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München (ots)

An Heilig Abend (24. Dezember) stießen zwei ICE-Züge bei Rangierfahrten vor der Werkshalle des ICE-Betriebswerkes München zusammen. Zu Personenschäden kam es nicht.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte die Münchner Bundespolizei an Heilig Abend über einen Zusammenstoß zweier ICE-Züge bei Rangierfahrten. Nach ersten Ermittlungen befand sich eine ICE-Zuggarnitur gegen 19:37 Uhr bei einer Rangierfahrt unmittelbar vor der Einfahrt in die Werkshalle des ICE-Betriebswerkes München in der Landsberger Straße. Nachdem ein weiterer ICE, für Rangierfahrten möglich, den selben Gleisabschnitt mit etwa 25 km/h befuhr, kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Züge.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Eine vermeintliche Missachtung eines Lokführers, den vorausliegenden Fahrweg ausreichend zu prüfen, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Durch den Unfall wurden beide Züge erheblich beschädigt, sie waren nicht mehr fahrbereit. Der stehende ICE (zuletzt als ICE 1601 unterwegs, Bauart 403) wurde am Ende, der fahrende ICE (ehemaliger ICE 721, Bauart 411) am Anfang beschädigt. Zudem entgleisten bei dem stehenden Zug zwei Achsen an unterschiedlichen Drehgestellen am zweiten bzw. vierten Waggon. Eine vorläufige Einschätzung des Sachschadens durch die Deutsche Bahn beläuft sich an beiden Zügen auf mindestens 100.000 Euro. Dabei ist ein evtl. am Gleis entstandener Schaden noch nicht berücksichtigt. Nach ersten Auskünften von Bahnmitarbeitern muss offensichtlich aber nur neu aufgeschottert werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im
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Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
oben genannter Kontaktadresse.

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