Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßlicher Schleuser und Migranten zurückgewiesen

Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der Inntalautobahn mehrere mutmaßliche Schleuser gefasst.
Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der Inntalautobahn mehrere mutmaßliche Schleuser gefasst.

Rosenheim / A93 (ots) - Nach wie vor stellt die Rosenheimer Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen Schleuserfahrten fest. Im laufenden Jahr haben die Beamten pro Monat alleine zwischen Chiemsee und Zugspitze durchschnittlich mehr als zehn mutmaßliche Schleuser gefasst. Erst am Montag (29. Oktober) nahmen die Bundespolizisten auf der Inntalautobahn zwei Franzosen vorläufig fest. Sie werden beschuldigt, drei Iraner mit ihrem Pkw eingeschleust zu haben. Die französischen Staatsangehörigen, 19 und 20 Jahre alt, durften ihre Reise nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zwar fortsetzen, jedoch müssen sie schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen. Ihre iranischen Begleiter, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten, wurden an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

Zuvor beendete die Bundespolizei auf der A93 nahe Kiefersfelden die Tour eines Afghanen, der in Österreich als Flüchtling registriert ist. In seinem Wagen fuhren zwei Landsleute mit, die sich lediglich mit österreichischen Asylbescheinigungen ausweisen konnten. Papiere für den Aufenthalt in Deutschland hatte keiner der Männer. Alle drei wurden wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt. Der 31-jährige Fahrzeugführer erhielt zudem eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern. Er und seine beiden Mitfahrer mussten das Land wieder verlassen. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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