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Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Nigerianer beschäftigt Bundespolizisten - Beleidigung, Bedrohung, Leistungserschleichung und Widerstand

Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen nigerianischen Staatsangehörigen wegen Leistungserschleichung, Beleidigung, Bedrohung ...
Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen nigerianischen Staatsangehörigen wegen Leistungserschleichung, Beleidigung, Bedrohung und Wiederstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Rosenheim (ots) - Donnerstagnachmittag (12. Juli) hat ein Nigerianer für einen Einsatz der Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof gesorgt. Der aggressiv auftretende Afrikaner wurde wegen Beleidigung, Bedrohung, Leistungserschleichung und Widerstands angezeigt.

Vorausgegangen war die Fahrscheinkontrolle im Meridian aus München. Der Zugbegleiter forderte den nigerianischen Fahrgast auf, den Namen in das vorgezeigte Bayern-Ticket einzutragen, da es nur personalisiert gültig sei. Auf diese Aufforderung reagierte der unbelehrbare Mann gereizt, drohte dem Zugbegleiter gestenreich, beleidigte ihn und schubste ihn schließlich weg. Daraufhin veranlasste der Schaffner über die Notfallleitstelle der Bahn die Verständigung der Bundespolizei. Als die Beamten in Rosenheim die Personalien des nigerianischen Staatsangehörigen feststellen wollten, zeigte dieser sich wenig kooperativ und verweigerte die Angaben. Stattdessen schrie er die Bundespolizisten an. Der Bitte, den Zug zu verlassen, kam er freiwillig nicht nach. Ihm wurde mehrfach angedroht, dass er zwangsweise aus dem Wagen geleitet würde. Daraufhin klammerte sich der 32-Jährige an die Sitzbank und wehrte sich gewaltsam gegen die Mitnahme durch die Beamten, die sich hierdurch Prellungen und Schürfwunden zuzogen.

Letztlich wurde der Festgenommene aus dem Zug gebracht und vom Bahnhof in die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gefahren. Dort konnte die Identität des nigerianischen Asylbewerbers, der im Allgäu einen festen Wohnsitz hat, nachvollzogen werden. Wie sich herausstellte, war der Mann nicht alkoholisiert. Nach Abschluss aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durfte er die Bundespolizeiinspektion wieder verlassen. Der betroffene Zugbegleiter stellte Strafantrag wegen Beleidigung und Bedrohung. Darüber hinaus wird sich der angezeigte Afrikaner voraussichtlich wegen Leistungserschleichung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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