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19.03.2019 – 16:34

Polizei Hamburg

POL-HH: 190319-7. Zeugenaufruf nach mutmaßlich fremdenfeindlich motivierter Körperverletzung in Hamburg-Eidelstedt

Hamburg (ots)

Tatzeit: 17.03.2019, 00:30 Uhr Tatort: Hamburg-Eidelstedt, Elbgaustraße/Furtweg

Am frühen Sonntagmorgen sollen drei bislang unbekannte Männer einen 31-Jährigen offenbar aus fremdenfeindlichen Motiven beleidigt und schwer verletzt haben. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der Geschädigte in Höhe einer Bushaltestelle, als zwei Männer ihn zunächst wegen seiner Herkunft beleidigt haben sollen. Im weiteren Verlauf soll es erst zu einer verbalen, dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Hierbei soll ein dritter Mann ihn mit einem Tritt in den Rücken zu Fall gebracht haben. Die anderen beiden Männer sollen den am Boden liegenden Geschädigten mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Auch ein Teleskopschlagstock soll dabei verwendet worden sein. Nachdem die Männer letztlich von ihm abgelassen hatten, sollen sie in Richtung des S-Bahnhofs Elbgaustraße geflüchtet sein.

Nach der Tat ließ sich der Geschädigte von einem benachrichtigten Bekannten abholen. Aufgrund anhaltender Schmerzen begab er sich gestern in ein Krankenhaus. Dort wurden schwere Verletzungen an der Wirbelsäule festgestellt, die operativ behandelt werden müssen. Im Krankenhaus erfolgte gestern Abend schließlich die Anzeigenaufnahme.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

   - männlich
   - etwa 1,80 m bis 1,85 m groß
   - etwa 25 bis 30 Jahre alt
   - "mitteleuropäisches" Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher
   - sehr muskulöse Figur
   - trug eine Brille
   - hellblonde, kinnlange, an den Seiten kurz rasierte Haare
   - trug eine schwarze Jacke und eine dunkelblaue Jeanshose 

Täter 2:

   - männlich
   - etwa 1,70 m groß
   - etwa 25 bis 30 Jahre alt
   - "mitteleuropäisches" Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher
   - "normale" Figur
   - trug eine schwarze Jacke 

Zu dem dritten Täter liegt bislang keine weitere Beschreibung vor.

Aufgrund der bisherigen Schilderungen zur Tat hat die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts (LKA 71) die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

Abb.

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Abbenseth
Telefon: +49 40 4286-56213
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg

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