Polizeipräsidium Mittelfranken
POL-MFR: (154) Vorsicht! Polizei warnt vor falschen Handwerkern
Mittelfranken (ots)
In den vergangenen Wochen gaben sich mutmaßliche Diebe in Nürnberg, Schwabach, Lauf an der Pegnitz und Wendelstein wiederholt als Handwerker aus und versuchten auf diese Weise, Zugang zu Wohnhäusern zu erhalten. Die Kriminalpolizei ermittelt und richtet sich mit wichtigen Warnhinweisen an die Bevölkerung.
Die Diebe sprachen mehrere betagte Damen an und gaben vor, die Dachziegel überprüfen zu müssen, da aufgrund des Schneefalls Wasser eindringen würde. Unter diesem Vorwand konnten sich die Personen in den Häusern umschauen und diese nach Wertgegenständen absuchen. In einigen Fällen entwendeten sie Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro.
Inzwischen ermittelt das für sogenannte Trickdiebstähle zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei in zahlreichen Fällen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass die bislang unbekannte Gruppierung in Nürnberg, Schwabach, Lauf an der Pegnitz und Wendelstein unterwegs war.
Die Kriminalpolizei richtet sich nun mit folgenden Warnhinweisen an die Öffentlichkeit:
- Verständigen Sie umgehend die Polizei, sobald unangemeldete
Handwerker Arbeiten bei Ihnen anbieten, die Sie nicht in Auftrag
gegeben haben! Notieren Sie sich in solchen Fällen das
Kennzeichen des Autos mit dem die Personen unterwegs waren.
- Das beschriebene Vorgehen ist nur ein Beispiel von vielen.
Trickdiebe und Betrüger sind ideenreich und lassen sich immer
neue Varianten einfallen.
- Wichtig ist deshalb, dass Sie sich nicht unter Druck setzen
lassen. Sprechen Sie aufdringliche Besucher laut an und
verständigen Sie notfalls die Polizei.
- Lassen Sie unbekannte Personen nur dann in Ihr Haus oder in Ihre
Wohnung, wenn Sie diese auch selbst bestellt haben oder wenn
diese von Ihrer Hausverwaltung angekündigt worden sind.
- Gleiches gilt für vermeintliches Personal der Stadtwerke,
Ableser von Gas- oder Stromzählerständen sowie Amtspersonen.
Verlangen Sie von Amtspersonen einen Dienstausweis. Rufen Sie im
Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an - aber
unter einer Telefonnummer, die Sie selbst herausgesucht haben!Weitere Informationen und Hinweise finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/.
Erstellt durch: Christian Seiler / mc
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