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17.09.2020 – 13:29

Polizeiinspektion Lüneburg

POL-LG: ++ Brand eines Pkw - Polizei ermittelt ++ "Achtung Enkeltrick" - Polizei warnt und erinnert an Präventionskampagne" ++ Feuer im Wald - Feuerwehr im Einsatz ++

Lüneburg (ots)

Presse - 17.09.2020 ++

Lüneburg

Lüneburg - Brand eines Pkw - Polizei ermittelt

Zum Brand eines Pkw musste die Polizei in den Nachtstunden zum 17.09.20 in den Oedemer Weg ausrücken. Das Fahrzeug war gegen 02:15 Uhr aus ungeklärter Ursache in Brand geraten, so dass die Feuerwehr zum Einsatz kam. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-8306-2215, entgegen.

Vögelsen - "handfeste Auseinandersetzung" nach Zwischenfall im Straßenverkehr

Nach einer Konfrontation im Straßenverkehr kam es in den Abendstunden des 16.09.20 auf einem Parkplatz in der Lüneburger Straße zu einem handfesten Streit zwischen zwei Autofahrern bzw. einer weiteren Person. Nachdem ein es beim Einbiegen auf die Lüneburger Straße zu einem "Vorfahrtverstoß" ohne einen Verkehrsunfall zwischen zwei 25 und 41 Jahre alten Autofahrern kam, folgte gegen 18:50 Uhr ein Streitgespräch außerhalb der Fahrzeuge mit wechselseitigen Körperverletzungen. Dabei eilte ein 26-Jähriger dem 25 Jahre alten Angehörigen zur Hilfe und schlug den 41-Jährige mit einem Besenstiel. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung bzw. Gefährlicher Körperverletzung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Lüneburg - "Exhibitionist!?" - Polizei sucht nach möglichem Vorfall Betroffene und Täter

Nach einem möglichen Exhibitionismus-Vorfall in den Morgenstunden des 16.09.20 im Lüneburger Kurpark, Uelzener Straße, sucht die Polizei eine Frau als Betroffene und fahndet nach einem unbekannten Exhibitionisten. Der Mann soll gegen 09:45 Uhr im Kurkpark seinen Genitalbereich entblößt haben, berichtete eine Frau einem 47 Jahren alten Spaziergänger. Dieser alarmierte die Polizei, die weder Täter noch Betroffene im Park ermitteln konnte. Die Betroffene wird gebeten sich mit der Polizei Lüneburg, Tel. 04131-8306-2215 bzw. -2311, in Verbindung zu setzen. Hinweise werden parallel entgegengenommen.

Lüneburg/Samtgemeinde Scharnebeck - "Achtung Enkeltrick" - Polizei warnt und erinnert an Präventionskampagne"

Vor Enkeltrick-Betrügern warnt aktuell wieder die Polizei in der Region. Nach einer Vielzahl von erfolglosen Versuchen, bei denen die Seniorinnen und Senioren in den letzten Wochen "gut und umsichtig" reagierten, wurde nun Mitte der Woche eine Seniorin aus der Samtgemeinde Scharnebeck "Opfer" eines falschen Enkels. Vor dem Hintergrund einer angeblichen Wohnungsersteigerung wurden hier mehrere tausend Euro an "Betrüger" übergeben. Die Polizei mahnt zur Umsicht und rät in diesem Zusammenhang:

   - Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Ein echter 
     Verwandter oder Freund wird das verstehen
   - Raten Sie nicht, wer anruft. Fordern Sie stattdessen Ihr 
     Gegenüber auf, selbst seinen Namen zu nennen.
   - Seien Sie immer dann besonders misstrauisch, wenn Sie am Telefon
     zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen befragt 
     werden.
   - Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Versuchen Sie für sich Zeit zu 
     nehmen, um diese angebliche Bitte / Forderung zu überdenken.
   - Stellen Sie gezielte Nachfragen, um festzustellen, ob es sich 
     wirklich um Ihren Enkel handelt. Rufen Sie ihn unter der Ihnen 
     schon bekannten Telefonnummer zurück.
   - Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen!
   - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Halten Sie Rücksprache
     mit Ihnen nahestehenden Personen.
   - Wählen Sie die 110, wenn Sie unsicher sind und Zweifel an der 
     Echtheit des Anrufers haben. Sind Sie bereits Opfer eines 
     Enkeltricks geworden, zeigen Sie diese Trat unbedingt bei der 
     Polizei an! Schämen Sie sich nicht, jeder kann auf diese 
     besonders gemeine Betrugsmasche hereinfallen. Hinweise zum Anruf
     / den Anrufen können der Polizei helfen, Zusammenhänge zu 
     erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und 
     die Täter zu überführen. 

Parallel erinnert die Polizei an die Kampagne von Polizei, Lüneburger Kriminalpräventionsrat und Medienhaus Lüneburg in deren Rahmen fast 20.000 Lüneburger Seniorinnen und Senioren persönliche Post und Infopaket bekommen haben. Die Kampagne klärt u.a. über Betrug mit Enkeltrick und falschen Polizeibeamten auf.

Hintergrund: "Gemeinsam Betrügern keine Chance geben!" - Sie melden sich am Telefon als Polizeibeamte und geben vor, einen Einbrecher festgenommen zu haben oder gegen sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. "Während ein Täter im Gespräch ablenkt, durchsucht ein anderer die Wohnung nach Geld und Schmuck". Betrüger, zu deren Opfern vornehmlich Seniorinnen und Senioren gehören, sind ganzjährig aktiv und agieren mit verschiedenste abgewandelten Maschen. Um speziell ältere Menschen zu informieren und zu schützen, startet jetzt die Lüneburger Kampagne "Im Alter sicher leben". Initiiert wurde die Aktion vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen und dem Kriminalpräventionsrat (KPR) von Hansestadt und Landkreis Lüneburg in Kooperation mit dem Medienhaus Lüneburg. "Da wir unsere älteren Menschen gerade in Zeiten von Corona auch bei unseren Vorträgen bei Vereinen, den Landfrauen oder in Seniorenheimen aktuell nicht erreichen und diese auch über unsere Kanäle bei den Sozialen Medien nur schwer erreichbar sind, wenden wir uns mit dieser Aktion persönlich und direkt an alle fast 20.000 Seniorinnen und Senioren in Stadt und Landkreis Lüneburg", so Polizeihauptkommissarin Kathrin Richter vom Präventionsteam der Polizei. Täter sind rhetorisch sehr geschickt und immer wieder versuchen Betrüger mit dem sogenannten Enkeltrick oder als "falsche Polizeibeamte" Senioren um ihr Bargeld oder Erspartes zu bringen. Auch wenn darüber immer wieder berichtet wird, ist die Gefahr gegeben, dass doch jemand drauf reinfällt, wenn am anderen Ende der Leitung angeblich ein Polizist ist. Jens Eggersglüß, Leiter der Polizeiinspektion, appelliert parallel: "Wenn es zu solchen Anrufen kommen sollte, rufen Sie über Notruf 110 die Polizei an und haken nach." Wer sich das nicht traue oder im Zweifel sei, "ist gut beraten, wenn er sich eine zweite Meinung im Familien- oder Bekanntenkreis einholt. Dann relativiert sich das Ganze meistens und der Betroffene wird nicht auf die Forderungen solcher Betrüger eingehen."

Reppenstedt - Müllsäcke in Brand gesetzt

Mehrere in der Kantstraße gelagerte Müllsäcke setzten möglicherweise Unbekannte in den späten Abendstunden des 16.09.20 in Brand. Dabei wurde gegen 22:45 Uhr auch ein Unterstand beschädigt. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Reppenstedt, Tel. 04131-24448-0, entgegen.

Lüneburg - "Drogenkontrolle" - mehrere Beutel mit vmtl. Speed sichergestellt

Im Rahmen einer Kontrolle im Umfeld des Clamartparks in den Nachmittagsstunden des 16.09.20 nahm die Polizei gegen 17:20 Uhr auch einen 24-Jährigen ins Visier. Der Mann versuchte bei Eintreffen der Beamten zu flüchten, konnte jedoch kontrolliert werden. Bei ihm wurden insgesamt acht Beutel mit vermutlich Marihuana und weitere acht Beutel mit vermutlich Speed sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bardowick - ... die Polizei kontrolliert

In den Morgen- und Mittagsstunden des 16.09.20 kontrollierte die Polizei in der Hamburger Landstraße den Verkehr. Dabei ahndeten die Beamten insgesamt 24 Verstöße Gurt, Handy und Kind(er) nicht angeschnallt.

Lüchow-Dannenberg

   -	Keine Meldungen 

Uelzen

Rosche, OT. Katzien/Stütensen - Feuer im Wald - Feuerwehr im Einsatz

Gut 20 Quadratmeter Waldboden musste die Feuerwehr Rosche in den Abendstunden des 16.09.20 in einem Waldgebiet zwischen Katzien und Stütensen löschen. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Feuer, welches gegen 20:00 Uhr ausbrach, aufgenommen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Hinweise nimmt die Polizei Rosche, Tel. 05803-96934-0, entgegen. Uelzen - Funkstreifenwagen verunfallt - nach links von der Fahrbahn abgekommen

Im Rahmen einer Streifenfahrt (ohne Sonder- oder Wegerechte) verunfallte ein 60 Jahre alter Polizeibeamter mit einem Funkstreifenwagen VW Passat in den Nachtstunden zum 17.09.20 in der Tile-Hagemann-Straße. Aufgrund eines Hustenanfalls kam der Funkstreifenwagen gegen 02:15 Uhr nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem geparkten Pkw Toyota. Der 60-Jährige sowie sein 59 Jahre alter Streifenpartner erlitten leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Wriedel, OT. Arendorf - Diesel aus Baukran abgezapft

Gut 250 Liter Dieselkraftstoff zapften Unbekannte in der Nacht zum 16.09.20 aus einem Baukran im dortigen Windpark in Arendorf ab. Dabei waren die Täter vermutlich mit landwirtschaftlichem Gerät vor Ort. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Ebstorf, Tel. 05822-94792-0, entgegen.

Suderburg - Weidetor und Schuppen aufgebrochen - keine Beute

Ein Weidetor beschädigten Unbekannte und brachen auch in der Folge einen Schuppen im Heideweg in den Mittagsstunden des 15.09.20 zwischen 13:00 und 14:30 Uhr auf. Die Eindringlinge durchsuchten den Schuppen, nahmen jedoch nichts mit. Es entstand ein Sachschaden von gut 250 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Ebstorf, Tel. 05822-94792-0, entgegen.

Ebstorf/Bad Bodenteich/Uelzen - ... die Polizei kontrolliert

Mit Schwerpunkt Ablenkung und Geschwindigkeit kontrollierte die Polizei in den Morgenstunden des 16.09.20 den Verkehr in verschiedenen Bereich des Landkreises. An der Bahn in Ebstorf ahndeten die Beamten dabei insgesamt neun Geschwindigkeitsverstöße. In der Hauptstraße in Bad Bodenteich ahndeten die Beamten insgesamt fünf "Verfehlungen" Gurt und Handy und in der Mauerstraße in Uelzen wurden insgesamt 11 weitere Gurt- und Handyverstöße festgestellt.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Lüneburg
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131/8306-2324 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/lueneburg/

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