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22.11.2018 – 13:52

Polizeiinspektion Lüneburg

POL-LG: ++ Scheibe an Schule beschädigt ++ wechselseitige Körperverletzung nach Streit ++ Einbrecher am Werk ++ Zeugin klärt Unfallflucht ++

Lüneburg (ots)

Lüneburg

Stadt und Landkreis Lüneburg - Einbrecher am Werk

Am 21.11.18 ist es zu diversen Einbrüchen bzw. Einbruchsversuchen in Lüneburg und im Landkreis gekommen. Zwischen 05.20 und 17.30 Uhr, haben unbekannte Täter die Terrassentür eines Wohnhauses in der Straße Honenberg in Neetze aufgebrochen. Die Täter zerstörten die Glasscheibe, betraten letztendlich jedoch nicht das Gebäude. Eventuell wurden sie bei der Tatausführung gestört. Am Mittwochnachmittag brachen Unbekannte in Wohnhäuser in den Straßen Drosselgasse und Zum Hohen Felde in Bleckede ein. Unter anderem nahmen die Täter Schmuck und ein Laptop mit. In einem der Häuser trafen ein Täter auf einen Bewohner des Hauses und flüchtete daraufhin. In Rullstorf drangen die Täter gewaltsam in ein Wohnhaus in der Straße Zum Sauerbruch ein. U.a. beschädigten die Täter ein Fenster, bevor sie das Haus betraten und durchsuchten. In Lüneburg brachen Unbekannte in ein Wohnhaus in der Hansestraße ein. Die Täter brachen ein Fenster auf, durchsuchten das gesamte Haus und nahmen u.a. zwei iPads und einen Fotoapparat mit. Bei den Einbrüchen entstanden insgesamt Schäden von mehreren tausend Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/8306-1991 oder -2215, entgegen.

Deutsch Evern - Lenkrad aus Pkw ausgebaut

Aus einem BMW, der in der Nacht zum 21.11.18 in der Dorfstraße abgestellt war, haben Unbekannte das Multifunktionslenkrad ausgebaut und entwendet. Bei der Tatausführung zerstörten die Täter zudem einen Teil der Innenverkleidung des Pkw. Es entstand ein Schaden von geschätzten 2.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/8306-2215, entgegen.

Lüneburg - Gartenlaube in Brand gesteckt

Am Spätnachmittag des 21.11.18, gegen 16.45 Uhr, haben unbekannte Täter eine Gartenlaube in der Kleingartenkolonie am Schildsteinweg in Brand gesteckt. Durch das Feuer wurde die ca. 20 m² große Hütte und die vor der Hütte befindliche Veranda teilweise zerstört. Auch große Teile der Dachkonstruktion wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr erschien mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und löschte den Brand. Die genaue Schadenshöhe konnte bislang noch nicht beziffert werden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/8306-2215, entgegen.

Lüneburg - Taschendiebe stehlen Portemonnaies

Am Nachmittag des 21.11.18 haben unbekannte Täter einer 52-Jährigen die Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen, während sie sich in der Zeit von 15.30 bis 15.45 Uhr, in einem Geschäft in der Straße Am Sande aufhielt. Bereits am Nachmittag des 20.11.18 hatten Unbekannte einer 23-Jährigen die Geldbörse gestohlen, während sie mit dem Bus von der Universität in Richtung Am Sande unterwegs war. In den Portemonnaies befanden sich jeweils Bargeld und persönliche Papiere. Ingesamt entstanden Schäden von mehreren hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/8306-2215, entgegen.

Lüneburg - Diebstahl beim Sportunterricht

Unbekannte Täter haben einem Kind das Handy gestohlen, während es sich am Vormittag des 21.11.18 beim Sportunterricht in einer Sporthalle in der Lübecker Straße befand. Das Telefon haben die unbekannten Täter aus einer Sporttasche gestohlen. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/8306-2215, entgegen.

Melbeck - Satellitenschüssel gestohlen

Zwischen dem 18. und 21.11.18 haben unbekannte Täter eine blaue Satellitenschüssel von einem Wochenendhaus in der Straße Moortalsheide abgebaut und entwendet. Es entstand ein Schaden von ca. 70 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Melbeck, Tel.: 04134/917900, entgegen.

Lüneburg - Fahrt unter Drogeneinfluss

Eine 35 Jahre alte VW-Fahrerin ist am 21.11.18, gegen 19.50 Uhr, einer Polizeistreife in der Theodor-Heuss-Straße aufgefallen, da sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon in der Hand hielt. Die Polizeistreife fuhr dem VW hinterher und kontrollierte die Fahrerin. Bei der Kontrolle kam den Polizeibeamten der Verdacht, dass die VW-Fahrerin unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Urintest bestätigte diese Annahme. Der 35-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihr untersagt und ein Verfahren gegen sie eingeleitet.

Lüneburg - Zeugin klärt Unfallflucht

Am 21.11.18, gegen 10.15 Uhr, versuchte ein zunächst Unbekannter mit seinem Opel auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Sülfmeisterstraße in eine Parklücke zu fahren. Hierbei stieß der Opel gegen einen parkenden Pkw Audi. An dem Audi entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 1.200 Euro. Der Fahrer des Opel fuhr davon, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Eine Zeugin hatte sich das Kennzeichen des Opel gemerkt und es später der Polizei mitgeteilt. Gegen den 84 Jahre alte Opel-Fahrer wurde ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet.

Lüchow-Dannenberg

Dannenberg - Scheibe an Schule beschädigt

Die äußere Scheibe eines Doppelglasfensters des Schulzentrums in der Riemannstraße beschädigten Unbekannte im Zeitraum vom 20. auf den 21.11.18. es entstand ein Sachschaden von gut 150 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Dannenberg, Tel. 05861-80079-0, entgegen.

Uelzen

Suderburg/Dreilingen - tödliche Unfallfolgen ++ Lkw-Fahrer kommt von Kreisstraße ab und kollidiert frontal mit einem Baum ++ am Unfallort verstorben ++ 90.000 Euro Sachschaden ++

Zu einem abermals tragischen Verkehrsunfall kam es in den frühen Morgenstunden des 22.11.18 auf der Kreisstraße 9 zwischen den Ortschaften Dreilingen und Bahnsen. Nach derzeitigen Ermittlungen war ein 42 Jahre alter Fahrer eines Lkw Daimler Atego aus Hannover gegen 04:50 Uhr aus nicht abschließend geklärter Ursache alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn abgekommen, touchierte einen Baum und prallte frontal gegen einen weiteren Straßenbaum. Der 42-Jährige aus Hannover wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und verstarb in der Folge. Maßnahmen des Notarztes verliefen erfolglos. Es entstand ein Sachschaden von gut 90.000 Euro. Der Verkehrsunfall war bereits der dritte tödliche Verkehrsunfall im Jahr 2018 in diesem Abschnitt auf der Kreisstraße 9 (2018: gesamt aktuell 20 im Landkreis Uelzen), so dass die Polizei im Rahmen der Unfallanalyse aktuell ein besonderes Augenmerk auf die Kreisstraße gelegt hat.

Uelzen, OT. Oldenstadt - wechselseitige Körperverletzung nach Streit

Wegen wechselseitiger Körperverletzung ermittelt die Polizei nach einem Streit zweier Lebensgefährten (Mann und Frau) in den späten Abendstunden des 21.11.18 im Ortsteil Oldenstadt. Die alarmierte Polizei beendete gegen 23:15 Uhr den Streit zwischen den alkoholisierten Lebenspartnern und trennte die Personen.

Uelzen - Geldbörse aus Umhängetasche gestohlen - Rat der Polizei: "Tragen Sie Ihre Wertsachen auch beim Einkauf am besten in geschlossen (Innen-) Taschen am Körper!"

Die Geldbörse einer 82-Jährigen stahlen Unbekannte in den Mittagsstunden des 21.11.18 in einem Einkaufsmarkt in der Hauenriede. Dabei konnte der Dieb die Geldbörse gegen 13:30 Uhr aus der Umhängetasche der Seniorin unbemerkt stibitzen. Die leere Geldbörse wurde in der Folge von Passanten im dortigen Altglascontainer aufgefunden. Die Polizei ermittelt und mahnt zu umsichtigen Verhalten: "Tragen Sie Ihre Wertsachen auch beim Einkauf am besten in geschlossen (Innen-) Taschen am Körper!" Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Uelzen - Jugendlicher mit vermutlich gestohlenem Fahrrad & Btm

Einen bereits polizeilich in Erscheinung getretenen 16-Jährigen kontrollierte die Polizei in den Nachmittagsstunden des 21.11.18 auf einem Parkplatz in der Kaiserstraße. Bei der Kontrolle gegen 16:00 Uhr war der Jugendliche mit einem Fahrrad Kalkhoff unterwegs, dessen Herkunft er nicht plausibel erklären konnte. Parallel war auch die Rahmennummer des Fahrrads nicht mehr lesbar. In einer Jackentasche hatte der Uelzener auch einen sog. "Grinder" mit Anhaftungen von vermutlich Marihuana bei sich. Die Beamten stellten Fahrrad und Grinder sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.

Uelzen/Bad Bevensen/Himbergen - "Achtung, falsche Polizeibeamte" - Polizei warnt abermals

   Abermals vor falschen Polizeibeamte als die aktuelle Betrugsmasche
am Telefon warnt die Polizei in der Region. Im Verlauf des 20. und 
21.11.18 meldeten sich mehrere Senioren aus der Region und 
berichteten über Anrufe eines angeblichen Polizeibeamten. Dieser 
teilte mit, dass man nach Einbrüchen im hiesigen Bereich mehrere 
Täter festgenommen habe. Parallel erkundigte man sich nach 
Wertgegenständen. Die Betroffenen erkannten den Betrug und beendeten 
das Telefongespräch. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei 
nochmals für den angeblichen "Kollegen" und gibt folgende Tipps ... 
Falsche Polizeibeamte - So gehen Betrüger derzeit vor: Sie rufen an! 
Am Telefon meldet sich ein Straftäter der vorgibt Polizeibeamter zu 
sein und erklärt, dass Einbrecher festgenommen worden seien. Man habe
bei der Durchsuchung einen Notizzettel mit Ihrem Namen und Ihrer 
Anschrift gefunden. Nun wolle die Polizei weitere Straftaten 
verhindern. Dazu sei Ihre Mitarbeit erforderlich. Der Täter versucht,
Informationen über vorhandene Wertgegenstände, Schmuck, Bargeld und 
Wertanlagen zu erlangen. Es wird angeboten, natürlich zu Ihrem 
Schutz, vorbeizukommen und Geld, Schmuck und Wertgegenstände 
abzuholen und sicher bei Polizei aufzubewahren. Mancher Täter ist so 
dreist zu behaupten, dass die Polizei Hinweise auf Mittäterschaft von
Bankmitarbeitern habe. Ziel ist auch noch an Bankguthaben der Opfer 
zu kommen. Achtung! Durch Manipulation kann die Telefonnummer der 
richtigen Polizei auf der Telefonanzeige sichtbar sein, obwohl der 
Anruf nicht von der Polizei kommt! Dies gilt sowohl für die 110 als 
auch die 8306 mit entsprechender Durchwahlnummer. Auch kann sein, 
dass mit bekannten Namen agiert wird, wie z.B. dem Namen eines 
Kontaktbeamten; auch der Name des BKA-Präsidenten, Holger Münch, 
wurde schon verwendet. Die Polizei fordert Sie niemals auf, Geld 
abzuheben oder Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände auszuhändigen, um
Ermittlungen zu unterstützen. Rufen Sie auch nicht unter der 
angezeigten Telefonnummer zurück, sondern legen Sie auf und 
verständigen bei verdächtigen Vorfällen umgehend die 110! Es gibt 
zahlreiche ähnliche Varianten: in letzter Zeit sind auch Fälle 
bekannt geworden, in denen sich Betrüger als Staatsanwälte, 
Bankmitarbeiter oder andere Amtspersonen ausgegeben haben. Die Opfer 
werden mit viel Einfallsreichtum in Angst und Schrecken versetzt und 
die Situation wird zum Betreten der Wohnung oder zur Übergabe von 
Geld und Wertgegenständen genutzt. Sie klingeln! Bei diesem Trick 
geben die Täter vor, in die Wohnung nebenan sei eingebrochen worden. 
Nun sei es erforderlich, auch in Ihrem Haus die Fenster und Türen auf
Einbruchspuren zu kontrollieren. In der Regel kommen zwei Täter, die 
sich als Kriminalbeamte vorstellen und daher auch keine Uniform 
tragen. Sie weisen sich mit falschen Ausweisen oder falscher 
Kripo-Marke aus. Während der eine Täter mit dem Opfer Fenster für 
Fenster "nach Spuren absucht", durchsucht der andere Täter in dieser 
Zeit die möglichen Verstecke nach Geld und Wertsachen. Auch 
Amtspersonen, wie Polizeibeamte müssen sich ausweisen. Uniformierte 
Beamte tragen in der Regel einen Dienstausweis bei sich, sind aber 
nicht verpflichtet ihn mitzuführen. Der Dienstausweis in 
Niedersachsen ist grün und aus Papier. Auch Zivilbeamte sind 
grundsätzlich angehalten, sich auszuweisen, da sie nicht sofort als 
Polizisten zu erkennen sind. Zusätzlich tragen Beamte der 
Kriminalpolizei eine Dienstmarke mit sich. Die gilt allerdings nur 
als zusätzliches Ausweisdokument und ersetzt nicht den Dienstausweis 
bei der Legitimation gegenüber dem Bürger. Bei der Überprüfung des 
Dienstausweises sollten sich die Bürger nicht hetzen lassen. Die 
Polizei rät, die Angaben des Dokuments in Ruhe zu kontrollieren: 
"Vergleichen Sie Foto und Person, ist der Druck sauber oder könnte es
eine Kopie sein? Ist ein Stempel vorhanden?" Beharrliches Nachfragen 
schrecke Betrüger oft ab, auch zeigten Ganoven den Ausweis eher kurz 
vor, damit man ihn nicht so genau sehe. Jedoch weist die Polizei aber
auch darauf hin, dass Polizisten den Dienstausweis nicht aus der Hand
geben. Die polizeilichen Maßnahmen dürfen natürlich nicht 
beeinträchtigt werden. Bleiben Zweifel bestehen, sollte die 
Dienststelle angerufen werden, von der die Personen kommen, bevor man
sie in die Wohnung lässt. Ist die Nummer der Wache auf die Schnelle 
nicht zu finden oder nicht zur Hand, können Bürger auch die 110 
anrufen. Wichtige Verhaltenstipps:
   -  Bei Anrufen, auch angeblicher Verwandter ("Enkel") in 
      finanzieller Notlage, unter deren bekannter  üblicher - nicht 
      der vom Anrufer angegebenen - Telefon- oder Handynummer 
      zurückrufen und Sachverhalt zu klären versuchen.
   -  Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen 
      preisgeben.
   -  Bei so nicht zu klärendem Sachverhalt sofort die Polizei 
      informieren und weiteres Vorgehen absprechen.
   -  Fremden, die als "Vertrauensperson" wie Polizeibeamte, 
      Bankangestellte oder angeblicher Verwandter kommen, niemals 
      Bargeld oder Wertgegenstände aushändigen.
   -  Immer Anzeige erstatten; nur so kann die Polizei den Tätern auf
      die Spur kommen. 

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Lüneburg
Pressestelle
Antje Freudenberg
Telefon: 04131-8306-2515
Mobil: 01520-9348988
E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/lueneburg/

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