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28.02.2019 – 15:23

PD Hochtaunus - Polizeipräsidium Westhessen

POL-HG: Sondermeldung der Polizeidirektion Hochtaunus vom 28.02.2019 aufgrund eines Großbrandes in einem Gestüt in Bad Homburg

Bad Homburg v.d. Höhe (ots)

1. Fünf Pferde verendeten bei Großbrand in Gestüt

Bad Homburg - Dornholzhausen, Im Gestüt Erlenhof, Donnerstag, 28.02.2019, gegen 06:20 Uhr

(vh) Zu einem Großbrand kam es am Donnerstagmorgen im Bereich eines Gestüts im Bad Homburger Stadtteil Dornholzhausen. Gegen 06.20 Uhr meldeten sich Bewohner des Stadtteiles bei der Rettungsleitstelle des Hochtaunuskreises und teilten mit, dass sie Rauchschwaden und Feuerschein wahrnehmen würden, den sie im Bereich des "Gestüts Erlenhof" vermuten. Entsandte Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei konnten schon bei der Anfahrt zu der benannten Liegenschaft deutlich sichtbaren Feuerschein im Bereich der zentral auf dem Gelände gelegenen Stallungen feststellen. Zwischenzeitlich waren auch schon Angehörige der Betreiberfamilie und Mitarbeiter des Gestüts auf den Brand aufmerksam geworden und hatten bereits mit der Evakuierung der in den Stallungen einstehenden Pferde begonnen. Für fünf der rund 35 Pferde kam allerdings jede Hilfe zu spät, sie konnten aus ihren Boxen nicht mehr befreit werden und verendeten. Einige der befreiten Pferde rannten über das weitläufige Gelände in den angrenzenden Waldbereich, konnten aber in der Folge nach und nach wieder eingefangen werden. Durch die von mehreren Dutzend Einsatzkräften der Feuerwehr durchgeführten Löscharbeiten konnte ein Übergreifen des Brandes auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Dennoch führte der Brand zur vollständigen Zerstörung der Stallungen sowie einer erheblichen Beschädigung einer angrenzenden Reithalle. Bei der Evakuierung der Pferde, von denen drei verletzt wurden und tierärztlich versorgt werden mussten, wurden zwei Gestüts-Mitarbeiter bzw. Angehörige verletzt und mussten mit Verdacht einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Rahmen der zum Berichtszeitpunkt noch immer andauernden Löscharbeiten wurden zwei der rund 250 im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute verletzt und mussten medizinisch betreut werden. An dem sich vermutlich noch bis in die Abendstunden erstreckenden Einsatzgeschehen waren neben den Bad Homburger Wehren auch weitere Feuerwehren aus dem gesamten Hochtaunuskreis sowie dem Rhein-Main-Gebiet beteiligt, ebenso wie Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes und der Polizei. Erkenntnisse zur Brandursache bestehen derzeit noch nicht. Diesbezüglich haben Brandursachenermittler des Hessischen Landeskriminalamtes sowie der örtlichen Kriminalpolizei bereits an der Brandstelle die Ermittlungen aufgenommen. Schätzungen zur mutmaßlichen Schadenshöhe liegen bislang noch nicht vor.

Zeugen oder Hinweisgeber, die Feststellungen im Zusammenhang mit dem Brand gemacht haben, werden gebeten, sich bei dem Kommissariat für Branddelikte der Kriminalpolizei in Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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