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Bundespolizeiinspektion Rostock

BPOL-HRO: Mann verursacht Verspätungen im S-Bahnverkehr

Rostock (ots)

Zu einer Gleissperrung im S-Bahnverkehr zwischen den Haltepunkten Bramow und Warnemünde-Werft sowie eines Vorsichtfahrbefehls in der Gegenrichtung kam es gestern Abend gegen 22:00 Uhr. Vorausgegangen waren Hinweise von Reisenden einer S-Bahn, die eine vermutlich leblose Person an/in den Gleisen im Bereich des Haltepunktes Lichtenhagen gesehen haben wollen. Sofort eingesetzte Kräfte der Bundespolizei konnten nach Erreichen des Haltepunktes Lichtenhagen eine männliche Person antreffen, die mit Annäherung der Polizisten vom Bahnsteig über die Gleisanlagen flüchtete. Dieser konnte wenig später im angrenzenden Gebüsch gestellt werden. Hierbei drohte er den Beamten mit massiver Gewaltanwendung, rief verfassungsfeindliche Parolen, wehrte sich gegen seine Festnahme und musste gefesselt werden. Auch beim Verbringen zum Einsatzfahrzeug sowie in die Zelle des Zentralgewahrsams leistete er durch Tritte in Richtung der Beamten Widerstand und bespuckte diese mehrmals. Da der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war, wurde eine Blutentnahme angeordnet und er verblieb bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass es sich bei dem 36-jährigen Deutschen um die gesehene Person im Gleisbereich handelte. Weiterhin hat diese zuvor eine am Bahnsteig befindliche Personengruppe beleidigt und ist diese körperlich angegangen. Durch die Bundespolizei wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung sowie Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Durch den Vorfall kam es bei vier S-Bahnzügen zu 46 Minuten Verspätung und bei vier Zügen zum Teilausfall.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 1003
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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