POL-K: 260213-3-K Weniger karnevalsbedingte Einsätze an Weiberfastnacht - Polizei bis in die Nacht im Einsatz
Köln (ots)
Nachtrag zu den Pressemeldungen von 6. Februar Ziffer 2 und 12. Februar Ziffer 1:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6211919 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6215922
Die Polizei war an Weiberfastnacht (12. Februar) zum Schutz der Feiernden noch bis in die Nacht im Einsatz. Die Wetterlage hatte viele Feiernde in die Kneipen getrieben, sodass sich die Straßen in den bekannten Feierhotspots in den Abendstunden schnell leerten.
Für eine abschließende Bilanz ist es erfahrungsgemäß noch zu früh. Bereits jetzt lässt sich jedoch festhalten, dass die Einsatzkräfte überwiegend mit friedlich Feiernden zu tun hatten und nur vereinzelt eingreifen mussten.
Die Polizei führte mehr als 140 Jugendschutzkontrollen durch und übergab drei Jugendliche dem Jugendamt. Polizisten erteilten 111 Platzverweise und nahmen 35 Personen zur Verhinderung von Auseinandersetzungen sowie zur Durchsetzung von Platzverweisen in Gewahrsam. Bei Messerkontrollen stellten Einsatzkräfte sieben Messer sicher.
Bei gezielten Verkehrskontrollen überprüften die Beamten mehr als 120 Verkehrsteilnehmer. In 24 Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren und in 13 Fällen Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen E-Scooter-Fahrer ein, die unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss unterwegs waren.
Der Polizei Köln liegen derzeit mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigungen vor. In einem Fall ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts einer vollendeten Vergewaltigung. Nach ersten Angaben soll ein Unbekannter gegen 23 Uhr auf der Toilette einer Kneipe in der Südstadt gegen den Willen einer Karnevalistin den Geschlechtsverkehr vollzogen haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Gegen 22.30 Uhr wurden Einsatzkräfte nach einer Auseinandersetzung in einer Kneipe am Zülpicher Platz gerufen. Ersten Erkenntnissen nach erlitt ein Gast schwere Gesichtsverletzungen, nachdem ihm ein Unbekannter auf der Tanzfläche unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. Rettungskräfte brachten den Karnevalisten in ein Krankenhaus.
Gegen 2.50 Uhr nahmen Einsatzkräfte einen 44-jährigen Wohnungslosen vorläufig fest. Dieser soll zuvor auf dem Hohenzollernring einen 22 Jahre alten Kölner mit einem Hammer angegriffen haben. Der Karnevalist erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Eine abschließende Bilanz der Karnevalstage gibt die Polizei Köln eine Woche nach Aschermittwoch heraus. (sw/de)
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