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28.03.2017 – 06:49

Zollfahndungsamt München

ZOLL-M: Zollfahndung stellt 1,2 Mio. unversteuerte Zigaretten sicher
Anklage vor dem Landgericht München steht

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München (ots)

Zollfahnder stellten in München bereits im Oktober 2015 insgesamt 
rund 1,2 Mio. Stück unversteuerte Zigaretten sicher.

Die Zigaretten waren aufwendig in Beistelltischen und 
Isolationsrohren eingebaut, um so den Anschein von legalen 
Lieferungen zu erwecken.  Sie sollten anschließend von einem 
Speditionsgelände im Münchener Westen nach Großbritannien geliefert 
werden. 

Wie die Ermittlungen zum Transportweg der Zigaretten ergaben, waren 
sie zuvor von Weißrussland nach Polen geschmuggelt und dort in die 
Beistelltische und Isolationsrohre eingebaut worden. 
Mit polnischen Kleintransportern wurden die Paletten nach München 
transportiert. Hier brachte einer der jetzigen Angeklagten, der als 
Lagerhalter tätig war,  neue Adressaufkleber an den Paletten an. Im 
Anschluss beauftragte er verschiedene deutsche Speditionen mit dem 
Weitertransport nach Großbritannien, in der Hoffnung das 
Kontrollrisiko so gering wie möglich zu halten. Die deutschen 
Speditionen waren nicht tatinvolviert.

Den Ermittlern des Zolls gelang es im Zuge ihrer Ermittlungen, ein 
Firmennetz zur Tarnung der Lieferungen aufzudecken. Insgesamt konnten
der Tätergruppierung weitere 26 Lieferungen von Beistelltischen und 
Isolationsrohren mit unversteuerten Zigaretten nachgewiesen werden. 

Durch den Schmuggel von 6 Paletten Beistelltischen mit 559.360 Stück 
Zigaretten und 4 Paletten Isolationsrohren mit 706.440 Stück 
Zigaretten entstand in Deutschland ein Steuerschaden von ca. 250.000 
Euro.

Die Hauptverhandlung gegen die Angeklagten beginnt am 29. März 2017 
vor dem Landgericht München. 

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt München
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johannes Streidl
Telefon: 089/5109-1214
E-Mail: presse.zfa_muenchen@extern-zfd.de
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt München, übermittelt durch news aktuell

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