Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 13.07.2018 mit einem Bericht aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn

Heilbronn (ots) - Erlenbach: Zugang zu Grundstück mit Widerstand versperrt

Da mehrere Personen am Donnerstagvormittag verhindern wollten, dass Angestellte eines Energieversorgungsunternehmens ein Grundstück in der Straße "In den Lachen" in Erlenbach betreten, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz. Auf dem Anwesen stand die Installation eines neuen Stromzählers an. Doch trotz eines richterlichen Beschlusses verweigerte die Anwohnerin dem Gerichtsvollzieher und den Arbeitern den Zugang zum Grundstück. Auf diesem befanden sich circa acht Personen der Reichsbürger- und Selbstverwalterszene, die aggressiv auf die Durchsetzung der Vollstreckungsmaßnahmen reagierten. Nach erneuter Rücksprache mit dem Richter betraten die hinzugezogenen Beamten das Grundstück, wobei ein Mann vom Innenbereich aus versuchte, sich gegen das Eingangstor zu stemmen, um den Zutritt zu verhindern. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand. Dabei wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Polizei konnte die Arbeiten des Energieversorgungsunternehmens anschließend auf dem Grundstück gewährleisten.

Weinsberg: Wie kam es zu dem Unfall?

Zu einem bisher ungeklärten Unfallhergang auf der Autobahn 81 sucht die Polizei Zeugen. Am Donnerstag, gegen 13.30 Uhr, kollidierten eine 29-Jährige mit ihrem Daimler-Benz und eine 65-Jährige mit ihrem Audi kurz nach der Autobahnauffahrt Weinsberg/Ellhofen. Der Unfall ereignete sich im Übergang der mittleren und linken Fahrspur in Fahrtrichtung Stuttgart. Durch den Zusammenstoß kam der Audi nach rechts ab und überschlug sich im Grünstreifen. Der Daimler-Benz kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Die 65-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Die 29-Jährige blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt circa 8.000 Euro. Die Verkehrspolizei Weinsberg bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07134/5130 zu melden.

Neckarsulm: Drei beteiligte Fahrzeuge bei Unfall

Circa 20.000 Euro Sachschaden entstand am Donnerstag bei einem Unfall auf der Autobahn 6 bei Neckarsulm. Ein 19-Jähriger war gegen 10 Uhr in Richtung Nürnberg unterwegs. Nahe der Autobahnausfahrt Neckarsulm beschleunigte er und wechselte zu knapp vor einen neben ihm fahrenden Lkw auf die mittlere Fahrspur. Dabei streifte der BMW den Sattelzug und wurde durch den Schwung auf den linken Fahrstreifen geschleudert, wo er sich mehrfach drehte und dann frontal mit dem Mazda eines 52-Jährigen kollidierte. Dieser hatte den linken Fahrstreifen befahren. Der 33-jährige Lkw-Fahrer und der 52-jährige Mazda-Fahrer blieben unverletzt. Die drei Insassen des BMW kamen mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Der linke Fahrstreifen musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.

Massenbachhausen: Auffahrunfall an Feldwegabbiegung

Bei einem Auffahrunfall in Massenbachhausen zogen sich beide Unfallbeteiligten leichte Verletzungen zu. Ein 54-Jähriger war mit seinem VW Touran in Fahrtrichtung Heilbronn-Kirchhausen unterwegs. Als er an einem Feldweg abbiegen wollte und links blinkte, musste er zunächst anhalten, um Gegenverkehr vorbeifahren zu lassen. Ein hinter ihm fahrender 30-Jähriger erkannte die Situation zu spät und versuchte noch nach rechts auszuweichen. Den Zusammenstoß konnte er aber nicht mehr verhindern. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 6.300 Euro.

Heilbronn: 17.000 Euro Sachschaden bei Unfall

Erheblicher Sachschaden in Höhe von circa 17.000 Euro entstand bei einer Kollision mit drei beteiligten Pkw. Am Donnerstag befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Citroën die Heilbronner Hohenstaufenstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung zur Schmidbergstraße missachtete er die Vorfahrt eines von rechts kommenden Audis. Durch den Aufprall kippte der Citroën zur Seite und drehte sich um circa 180 Grad. Dann schleuderte er weiter über die Kreuzung hinweg und prallte noch auf einen geparkten Daimler-Benz. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von circa 17.000 Euro.

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