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04.06.2019 – 17:02

Polizeiinspektion Anklam

POL-ANK: Polizeiinspektion Anklam testet UTV als neues Einsatzfahrzeug auf der Insel Usedom

POL-ANK: Polizeiinspektion Anklam testet UTV als neues Einsatzfahrzeug auf der Insel Usedom
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Heringsdorf (ots)

Der durch das PR Heringsdorf betreute deutsche Teil der Insel Usedom lockt im Jahr weit mehr als eine Million Touristen an. Hier spielt der knapp 40 Kilometer lange Sandstrand neben den weitläufigen Radwanderwegen eine ganz besondere Rolle. Die Wirtschaft auf deutscher Seite der Insel ist vollständig auf den Tourismus ausgerichtet. Der grundsätzlichen polizeilichen Aufgabe, Einwohnern und Touristen ein verlässlicher Partner rund um deren Sicherheit zu sein, kommt dem Polizeirevier Heringsdorf insbesondere in den Sommermonaten eine besondere Bedeutung zu.

Die Polizistinnen und Polizisten stellten in der Vergangenheit fest, dass sich die Einsätze im Bereich der Strände oftmals problematisch darstellen, da diese mit Funkstreifenwagen, Fahrrädern oder Motorrädern nicht oder nur schwer erreichbar bzw. befahrbar waren. Regelmäßig kommt es an den Stränden zu Sachverhalten mit vermissten Personen, darunter vor allem mit Kindern. Auch flüchtige Straftäter nutzen als Fluchtwege den Strand sowie Wald- und Wiesenwege. Hierbei mussten Polizisten teilweise kilometerlange Fußwege mit voller Einsatzausrüstung zurücklegen, was die Verfolgung deutlich erschwert hat.

Diese Lücke möchte die Polizeiinspektion Anklam durch die Nutzung eines UTV (Utility-ATV) schließen. Dafür wird ab sofort ein solches Einsatzfahrzeug im Rahmen eines Pilotprojektes für einen Zeitraum von vier Monaten auf der Insel Usedom, vorrangig in den Kaiserbädern im Bereich der Strände und Promenaden sowie ländliche unwegsame Gebiete, eingesetzt und durch die Polizistinnen und Polizisten genutzt. Die PI Anklam hat das Fahrzeug für diesen Zeitraum von einem Fachunternehmen angemietet. In der Pilotphase möchte die Polizei das UTV intensiv für den polizeilichen Alltag im Streifendienst testen. Denkbar ist, dass beispielsweise Verkehrsbehinderungen über Strandbereiche und Waldwege umfahren werden können, um somit schnellstmöglich den Einsatzort zu erreichen. Aber auch bei der Begleitung und mobilen Bestreifung von Veranstaltungen im Bereich der Promenade und des Strandes wird das neue Fahrzeug zum Einsatz kommen.

Die Polizeiinspektion Anklam erhofft sich von der Pilotphase, umfangreiche Erfahrungen sammeln und das Fahrzeug für den polizeilichen Alltag im Streifendienst testen zu können.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Anklam
Andrej Krosse
Telefon: 03971/251-3040/-3041
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de

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