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Holetschek: Über den Import embryonaler Stammzellen entscheidet allein der Deutsche Bundestag

Berlin (ots)

Anlässlich der gestrigen Stellungnahme des
Nationalen Ethikrates zur Frage des Imports embyonaler Stammzellen
erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im
Deutschen Bundestag, Klaus Holetschek:
Die knappe Mehrheit mit der sich der Nationale Ethikrat für einen
Import embryonaler Stammzellen ausgesprochen hat, nimmt die allein
von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu treffende
Entscheidung weder vorweg, noch weist sie ihr den Weg. Denn anders
als der Name des Gremiums vermuten lässt, soll der Ethikrat allein
die Bundesregierung, nicht das Parlament und auch gar nicht die
Nation beraten. Die demokratische Legitimation, die die
Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" des
Deutschen Bundestages für sich in Anspruch nehmen kann, fehlt dem
Ethikrat, dessen Mitglieder vom Kanzler persönlich berufen worden
sind.
Inhaltlich ist festzuhalten, dass die jüngsten Ereignisse in den
USA, wo menschliche Embryonen zur Gewinnung embryonaler Stammzellen
geklont worden sind, die Forschung an embryonalen Stammzellen in
einem neuen Licht erscheinen lassen. Diese sind in der Stellungnahme
des Ethikrates nicht ausreichend berücksichtigt worden.
Auch die Auflagen, unter denen die Verwendung von so genannten
überzähligen Embryonen für Forschungszwecke zugelassen werden soll,
müssen erst einmal diskutiert werden. Selbst wenn man dem zustimmen
könnte - und ich bin der Meinung, dass man dies aus ethischen Gründen
nicht kann - stellt sich doch die Frage, wer und wie kontrolliert, ob
diese Embryonen tatsächlich verwaist sind, ob ihre Eltern zugestimmt
und ob diese dafür kein Geld erhalten haben.

Rückfragen bitte an:

CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Tel.: 030/227-52138/52427
Fax: 030/227-56023

Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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