DIE ZEIT

Scharping gegen Einsparungen bei der Flugbereitschaft

    Hamburg (ots) - Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD)
hat sich Forderungen des Haushaltssauschusses des Bundestages nach
Einsparungen bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr widersetzt. Mit
den Flugzeugen der Flugbereitschaft werden Spitzenpolitiker zu
dienstlichen Terminen geflogen. DIE ZEIT berichtet, dass Scharpings
Ministerium in einem Bericht an den Ausschuss insbesondere eine
Privatisierung der Kurz- und Mittelstreckenflüge ablehnt.
    
    Eine "Wirtschaftlichkeitsbetrachtung" habe ergeben, dass eine
"zivile Vergabe der Leistungen nicht zu einer wirtschaftlicheren
Leistungserbringung führen würde", heißt es in dem Papier. Darüber
hinaus wies das Ministerium die Forderungen des Ausschusses zurück,
die Luftflotte zu verkleinern.
    
    Die Parlamentarier hatten verlangt, auf einen der sieben Airbusse
zu verzichten, zwei der insgesamt sechs Challenger-Jets auszusondern
und die drei Hubschrauber vom Typ Cougar an den Bundesgrenzschutz
abzutreten. Der Haushaltsausschuss hat dagegen in einem einstimmigen
Beschluss den Verteidigungsminister aufgefordert, die Sparauflagen
bei der Flugbereitschaft bis Ende des Jahres umzusetzen.
    
    Den kompletten ZEIT-Text (DIE ZEIT Nr. 28, EVT 04.07.2002)
    zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
                                                                                              
                                                  
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