Playboy

Otto Waalkes: Für Frauen sind Konflikte so eine Art kostenloses Unterhaltungsprogramm

    München (ots) -

    "Frauen mögen, dass ich sie auch im Bett zum Lachen bringe" - Komiker will nichts "mit Geld, Aktien und diesem ganzen Scheiß zu tun haben"

    Deutschlands Star-Komiker Otto Waalkes hat es offenbar nicht leicht mit den Frauen. Die Trennung von seiner ersten Frau sei die schwerste Krise seines Lebens gewesen, sagt Otto in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview des Magazins "Playboy". Die Beziehung sei vielleicht daran gescheitert, weil er Streitigkeiten gern aus dem Wege gehe. Er könne sich Konflikten nicht stellen. "Das ist ziemlich ungünstig, weil Frauen Konflikte lieben - und das mindestens einmal im Monat. Das macht mich wahnsinnig." Für Frauen seien Konflikte so eine Art kostenloses Unterhaltungsprogramm, meint er. Er habe Angst davor, dass ihn die nächste Frau verlässt. "Ich will einfach nicht allein sein. Eine Trennung ist genug."

    Seine neue Freundin sei ziemlich jung und sehr attraktiv, "und dass sie auf mich steht, ist schon bemerkenswert". Vielleicht habe das etwas mit dem Alter zu tun. Früher hätte er bei so einer Frau keine Chance gehabt. Gefragt, ob das damit zusammen hängen könnte, dass er reifer geworden sei, antwortet Otto: "Nein, weil ich reicher geworden bin. Quatsch! Weil ich lustiger bin als früher. Frauen lachen einfach gern dabei." Anschließend konkretisiert der Komiker: "Ja, Frauen mögen es, dass ich sie auch im Bett zum Lachen bringe." Auf die Frage, wie er das mache, witzelt Otto: "Ich ziehe mich aus und mache das Licht an." Und auf die Frage, ob er auch schon mal Sex im Bordell hatte, antwortet er: "Klar, ist doch viel billiger als zu Hause. Außerdem finde ich das schön, wenn eine Hure mir das Gefühl gibt, dass sie nur mich liebt, auch ohne Sex. Liebe ist die aufrichtigste Sache, die man für Geld kaufen kann."

    Beim Thema Geld zieht Otto im "Playboy" Parallelen zwischen sich und der CDU. Sein Manager kümmere sich darum. "Und wehe, er sagt mir was darüber. Das ist bei mir wie bei der CDU. Ich weiß weder, wie viel Geld ich habe, noch, wo es liegt." Er wolle nichts mit "Geld, Aktien und diesem ganzen Scheiß zu tun haben". Das mache ihn krank, schlage ihm auf den Magen. "Mein Manager leidet genauso, aber dafür wird er schließlich bezahlt." Wenn ihn ein Bettler um eine Mark anschnorre, gebe er ihm 100 Mark oder engagiere ihn als Roadie für die nächste Tour. "Er soll mir nur keine langweilige Lügengeschichte auftischen, wofür er das Geld angeblich braucht."

    Eine differenzierte Haltung hat Otto zur Popularität. Er habe zum Glück keine "Peter-Alexander-Popularität, aber der Anonymitätsverlust ist manchmal schon sehr störend". Allerdings wiederum nicht so störend, wie sein Gegenteil. "Denn andererseits genieße ich es auch, erkannt und angequatscht zu werden. Das ist so eine Art Stimmungsbarometer. Wenn alles still ist, beginne ich, sofort laut zu werden, um wieder auf mich aufmerksam zu machen."

ots Originaltext: Playboy
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