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Kues: Faire Chance für Religionsunterricht in Brandenburg

    Berlin (ots) - Zur Einigung zwischen den Kirchen und dem Land
Brandenburg zur Ausgestaltung eines künftigen Religionsunterrichts
erklärt der Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Kues MdB:
    
    Die Erklärung der brandenburgischen Landesregierung und der
Kirchen und Elternvertreter gegenüber dem Bundesverfassungsgericht,
sich im Streit um den Religionsunterricht an brandenburgischen
Schulen zu einigen, beendet eine zehnjährige Auseinandersetzung um
die Gleichstellung des Religionsunterrichts mit dem Fach
Lebenskunde-Ethik-Religionskunde (LER) in Brandenburg. Es war an der
Zeit, im Interesse der Schüler einen Kompromiss zu erzielen.
    
    Auch wenn die völlige Gleichberechtigung des Religionsunterrichts
mit LER nicht erreicht wurde, bietet doch die beabsichtigte Umsetzung
des Kompromissvorschlags des Bundesverfassungsgerichts dem
Religionsunterricht eine fairen Chance, sich als Alternative zu LER
zu behaupten.
    
    Die Einigung kann aber kein Vorbild für das Land Berlin sein, wo
eine befriedigende Lösung noch aussteht. Eine Einführung eines
konfessionellen Religionsunterrichts als Wahlpflichtfach ist
angesichts der Berliner Situation geboten. Das von der katholischen
und evangelischen Kirche in Berlin entwickelte Fenstermodell weist
hier den für eine multireligiöse Metropole richtigen Weg. Nun muss
die Berliner SPD ihre bisherige Ablehnung des Religionsunterricht
überdenken.
    
    
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