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Heinen/Fischbach: Mehr Kinderfreundlichkeit in allen Politikfeldern

    Berlin (ots) - Anlässlich des am 20.09.01 in Deutschland
stattfindenden Weltkindertages erklären die Sprecherin der Jungen
Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ursula Heinen MdB und das
Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, Ingrid
Fischbach MdB:
    
    Seit über 45 Jahren gibt es den Weltkindertag, den die
Vollversammlung der UNO einführte, um einmal pro Jahr weltweit auf
die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu
machen. In diesem Kontext gilt es nach wie vor, uns auch daran messen
zu lassen, wie wir mit Kindern umgehen. So sind auch in der
Bundesrepublik die Entwicklungschancen nicht für alle Kinder gleich.
Die Wahrung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in einer
immer älter werdenden Gesellschaft ist ein wesentlicher Bestandteil
christdemokratischer Gesellschafts- und Familienpolitik. Diese zielt
neben der Wahrung der Generationengerechtigkeit vor allem auch auf
die Anliegen der jüngeren und jungen Generation.
    
    Vor mehr als zehn Jahren beschloss die Vollversammlung der
Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention, mit deren
Ratifizierung die Bundesrepublik die Rechte aller Kinder auf u.a.
gleiche Chancen, Würde, Gesundheit, Schutz, Entfaltung, Bildung und
Mitsprache unterstrich. Die hieraus resultierende Überprüfung der
Kinderechte in der nationalen Gesetzgebung und die ggf. notwendige
Überarbeitung bestehender Gesetze fällt jedoch häufig der aktuellen
Tagespolitik zum Opfer und ist in der jüngeren Vergangenheit zum Teil
äußerst unbefriedigend.
    
    So besteht nicht zuletzt aufgrund der Kinderarmut ein verstärkter
Handlungsbedarf, der über die halbherzigen Schritte von Seiten der
Bundesregierung deutlich hinaus weisen muss. Die Situation
benachteiligter Kinder hat sich unter der rot-grünen Bundesregierung
zudem noch verschlechtert. Die schon seit längerem geforderte
Gemeinschaftsaufgabe von Politik und Gesellschaft muss dafür sorgen,
dass Kinder besser geschützt und gestärkt, betreut und gefördert
werden. Die Bundesregierung sollte hierzu ähnlich der Union endlich
Konzepte vorlegen, die über den effektorientierten, tagespolitischen
Ansatz hinaus reichen. Hierzu muss nicht nur ein vernünftiger Schutz
vor Gewalt und sexuellem Missbrauch gehören, sondern auch eine
Prävention gegen Suchtverhalten, Kinder- und Jugendkriminalität sowie
ein wirksamer Jugendschutz im Medienbereich.
    
    Hierzu gehört natürlich auch eine verbesserte Integration der
Kinder ausländischer Herkunft sowie ein weiteres Fortschreiten der
Integration behinderter Kinder. Kinder müssen vor allem bei Planungen
und Entscheidungen, die sie und ihre Lebensräume betreffen, stärker
als bisher beteiligt werden.
    
    Mehr Kinderfreundlichkeit erfordert somit auf allen Politikfeldern
ressort-übergreifende und zudem nachhaltige Anstrengungen. Nur so ist
eine bessere Verwirklichung von Kinder- und Jugendlichenanliegen
möglich.
    
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