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Merz: EU muß auf ein Ende der Gewalt im Nahen Osten dringen

    Berlin (ots) - Zur Situation im Nahen Osten erklärt der
Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz MdB:
    
    Die jüngste Eskalation der Gewalt gefährdet den historischen
Friedensprozeß im Nahen Osten. Alle politisch Verantwortlichen müssen
zu einer Deeskalation der Situation beitragen und jede Verschärfung
vermeiden. Frieden und Verständigung zwischen Israelis und
Palästinensern sind Grundvoraussetzungen für den Frieden in der
gesamten Region. Gerade im Interesse der dort lebenden Menschen muß
ein Flächenbrand vermieden werden.
    
    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt UN-Generalsekretär
Annan bei seinen Friedensbemühungen. Sie fordert die Bundesregierung
auf, sich mit ihrem ganzen politischen Gewicht dafür einzusetzen, daß
die Europäische Union die Bemühungen um ein Ende der Gewalt mit allen
Mitteln unterstützt und den Friedensprozeß aktiv begleitet. Mit Blick
auf unser Verhältnis zu Israel und der arabischen Welt, aber auch
aufgrund des außen- und wirtschaftspolitischen Interesses
Deutschlands an Stabilität im Nahen Osten ist ein entschiedenes
Engagement der Bundesregierung für den Frieden im Nahen Osten
erforderlich.
    
    
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