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Fischer: Fähnchen im Wind

Berlin (ots) - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer (Hamburg) MdB, erklärt zum Ergebnis des Spitzengesprächs von Bundesverkehrsminister Klimmt mit der DB AG und Vertretern der Länder über Alternativtrassen einer Transrapidstrecke: Das Ergebnis ist schon reichlich absurd. Ministerpräsident Clement favorisiert eine Trasse "Metrorapid" zwischen Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund, die mit etwa 9 Mio. erwarteten Passagieren ein Aufkommen vergleichbar der Verbindung Hamburg-Berlin hätte, aber mit 12,4 Mrd. DM doppelt soviel kosten würde. Und Bahnchef Mehdorn, der der Transrapid-Verbindung Hamburg-Berlin mit seinen betriebswirtschaftlichen Zweifeln den Garaus gemacht hatte, der sich im Bundestagsverkehrsausschuss strikt gegen eine Transrapid-Anwendung in Deutschland ausgesprochen hatte - "Ich will diese Technologie in meinem System nicht haben" -, weil bei dem engmaschigen Schienennetz in Deutschland keine Verbindung als Anwendungsstrecke für den Transrapid wirtschaftlich zu betreiben sei, nennt dieses Projekt plötzlich interessant und räumt ihm gute Chancen ein. Und das, obwohl von den für die Transrapid-Anwendung von der Bundesregierung reservierten 6,1 Mrd. DM bereits eine Milliarde für den Teilausbau der Schienenstrecke Hamburg-Berlin abgezogen wird. Welches Spiel wird hier getrieben - Wahlkampf? Was bewirkt Mehdorns Meinungswechsel? Oder dreht er sich nur wie ein Fähnchen im politischen Wind? ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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