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Neue Westfälische (Bielefeld): Entführungsopfer Maria Bögerl ist tot Niederschmetternd MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld (ots) - Es war eine verzweifelte Suche. Seit dem 12. Mai suchten mehrere Hundertschaften von Polizeibeamten in den Wäldern von Heidenheim nach der entführten Bankiersfrau Maria Bögerl. Jetzt, zweieinhalb Wochen später, die für Familie, Nachbarn und Nation schockierende Nachricht: Das Opfer wurde tot gefunden. Kaum ein Entführungsfall der vergangenen Jahre hat die Menschen so sehr ergriffen wie dieser. Unvergessen ist der Auftritt der Familie der 54-Jährigen Maria Bögerl in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY . . .ungelöst". In einem Video flehten der Ehemann und die beiden erwachsenen Kinder des Opfers unter Tränen an den oder die Täter, die Entführung "positiv zu beenden". Heute wissen wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: Zu diesem Zeitpunkt war Maria Bögerl schon tot. Zur Nebensache wird angesichts dieser niederschmetternden Tatsache die Frage, ob das Opfer schon früher hätte gefunden werden können. Gesucht wurde in der Nähe des Fundorts jedenfalls bereits mehrfach. Irgendwann wird auch die Frage zu klären sein, warum die Übergabe eines Lösegeldes scheiterte. Jetzt kann die Arbeit der Polizei nur noch in eine Richtung gehen: Der oder die Mörder von Maria Bögerl müssen so schnell wie möglich gefunden werden. Damit würde zumindest den Anforderungen des Rechtsstaates genüge getan. Dies dann noch als Fahndungserfolg zu bezeichnen, verbietet sich indessen angesichts des blutigen Endes.

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