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NABU-Studie zu Grünlandschutz durch extensive Rinderhaltung

    Bonn (ots) - Wiesen und Weiden, das sogenannte "Grünland", gehören
zu den vielfältigsten und wichtigsten Lebensräumen für die Tier- und
Pflanzenarten Deutschlands und Europas. Ihr ökologischer Zustand ist
in den letzten Jahrzehnten in einem kritischen Zustand geraten: Die
Intensivierung der Landwirtschaft, besonders von Milchviehhaltung und
Rindermast, hat maßgeblich zum Verlust der Artenvielfalt beigetragen.
Die im Grünland brütenden Vogelarten finden sich etwa fast ohne
Ausnahme auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.
    
    Es geht auch anders: Eine neue Studie des Naturschutzbundes NABU
zeigt, dass in der Produktion und Vermarktung von Fleisch aus
extensiver Rinderhaltung eine neue ökonomische und ökologische
Zukunft für Wiesen und Weiden liegen kann. Eine umfangreiche
Bewertung der bestehenden Markenfleischprogramm zeigt auf, dass auch
die Verbände des ökologischen Landbaus ihre Kriterien überarbeiten
müssen, um die Anforderungen an eine naturschutzgerechte Erzeugung
von Rindfleisch zu erfüllen. Wir würden Ihnen die NABU-Studie
"Grünlandschutz durch extensive Rinderhaltung" gerne auf einer
Pressekonferenz vorstellen:
    
    -- Termin:  Dienstag, 10. Oktober 2000, 11:00 Uhr
    
    -- Ort:        Landesvertretung Hessen, Kurt-Schumacher-Str. 2, Bonn
    
    -- mit:        Gerd Billen, NABU-Bundesgeschäftsführer
    
                        Armin Kullmann, Institut f. ländliche
                        Strukturforschung, Autor der Studie
    
    Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können.
    
ots Originaltext: NABU
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Für Rückfragen:

Jürgen Maaß
NABU-Pressereferent
Tel. 0228-4036-142.

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