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Von der Sklaverei bis zur Revolution: Drei Stunden "Geheimes Kuba" in ZDFinfo

Von der Sklaverei bis zur Revolution: Drei Stunden "Geheimes Kuba" in ZDFinfo
"Geheimes Kuba": Das Key-Visual zur achtteiligen Reihe Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/105413 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDFinfo/ZDF/looksfilm, Gunnar Dedio"

Mainz (ots) - Mit Kubas Kolonialzeit und dem langen, blutigen Kampf um Unabhängigkeit startet die achtteilige ZDFinfo-Reihe "Geheimes Kuba". Am Freitag, 11. Dezember 2015, 20.15 Uhr, sind die ersten vier Folgen nacheinander zu sehen, die zahlreiche Aspekte der kubanischen Geschichte ins Bild setzen: vom Zuckerboom über Mafiabosse und Glücksspielzeiten bis zu Fidel Castros Revolution.

Die Annäherung zwischen den USA und der Karibikinsel, die sich auch in der Wiedereröffnung der US-Botschaft im Juli 2015 anzeigt, machte die Reihe "Geheimes Kuba" in dieser Form überhaupt erst möglich. Denn diese nutzt bisher nicht veröffentlichtes Filmmaterial, das unter anderem aus dem Kubanischen Institut für Filmkunst ICAIC stammt. Auch das russische Archiv Krasnogorsk sowie die Archive der Roten Armee und des KGB konnten genutzt werden. Zudem zeigt die Serie neu abgetastetes Filmmaterial des Spanisch-Amerikanischen Krieges von 1898 - des ersten Krieges, der je gefilmt wurde.

Am Freitag, 11. Dezember, startet die Reihe um 20.15 Uhr mit der Folge "Sklaverei und Freiheitskampf", die darstellt, wie Kuba seit der Entdeckung durch Christoph Kolumbus von den großen Imperien der Welt begehrt und beherrscht wurde. Ab 21.00 Uhr ist in Folge 2 der "Zuckerboom und Dollarrausch" zu erleben: Bereits als spanische Kolonie lebte Kuba hauptsächlich von zwei Exportprodukten: Tabak und Zucker. Vor allem das "weiße Gold" machte die Karibikinsel Anfang des 20. Jahrhunderts für die USA unersetzlich - im Ersten Weltkrieg wurde Kuba aufgrund des Zuckers zum reichsten Land der Welt und stürzte danach in eine tiefe Krise. "Mafiabosse und Putschisten" heißt die Folge 3, die ab 21.45 Uhr zu sehen ist. Sie zeigt, wie die boomende Wirtschaft und die korrupte Bürokratie ab Mitte der 1930er Jahre nicht nur amerikanische Investoren nach Kuba lockte, sondern auch kriminelle Könige des Glücksspiels. Folge 4, "Diktatur und Revolution", schildert ab 22.30 Uhr, wie Fidel Castro nach dem gescheiterten revolutionären Angriff auf die Moncada-Kaserne im Gefängnis saß und Kubas Diktator Batista seinen Widersacher später wider Erwarten frei ließ. Im Exil scharte Castro dann eine neue Rebellentruppe um sich - auch der argentinische Revolutionär Ernesto "Che" Guevara schloss sich ihm an.

Für die Reihe "Geheimes Kuba" wurden über 50 internationale Kuba-Experten und Zeitzeugen interviewt - sowohl Mitkämpfer wie auch Gegner Fidel Castros und seines Vorgängers Fulgencio Batista. Unter ihnen sind Kubas früherer Geheimdienstchef Juan Antonio Rodríguez Menier und KGB-Lateinamerikachef Nikolai Leonow, Che Guevaras Kampfgefährte Dariel Alarcón und CIA-Agent Félix Rodríguez, Fidel Castros frühere Geliebte Marita Lorenz und sein ehemaliger Bodyguard Carlos Calvo, die Stiefenkelin von Kubas größtem Mafiaboss Meyer Lansky, Kubas bedeutendster Autor der Gegenwart Leonardo Padura und der letzte Staatschef der DDR und persönlicher Freund der Castro-Brüder, Egon Krenz.

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