Polizei Düren

POL-DN: 0503074 Zeugen verhinderten Schlimmeres

    Düren (ots) - Düren - Am Samstagnachmittag schlug ein 22-jähriger Mann aus Düren in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone mit einem Gürtel auf seine ehemalige Lebensgefährtin ein. Zufällig in der Nähe befindliche Zeugen schritten ein und riefen die Polizei hinzu.

    Gegen 16.15 Uhr wurden Passanten und Anwohner in der Pletzergasse auf eine laut um Hilfe schreiende junge Frau aufmerksam. Die Geschädigte, eine 20 Jahre alte Frau aus Kreuzau, hatte sich in der Dürener Innenstadt mit dem Beschuldigten getroffen, um nach der Trennung den mit Nieten besetzten Gürtel zurück zu bekommen. Bei dem Treffen trat der 22-Jährige dann allerdings stark aggressiv auf. Er zog die Geschädigte in einen Garagenhof und schlug mit dem Riemen auf Kopf und Körper der 20-Jährigen ein, die dadurch leicht verletzt wurde.

    Zwei 37 und 43 Jahre alte Passantinnen, die auf die Eskalation aufmerksam geworden waren, forderten den Beschuldigten auf, die junge Frau loszulassen. Der 22-Jährige hielt seine frühere Freundin jedoch weiter fest und beleidigte die Zeuginnen auf unflätige Art und Weise. Einem ebenfalls zu Hilfe eilenden Mann drohte er Schläge an.

    Die Zeugen setzten die Polizei in Kenntnis. Zwischenzeitlich hatte sich die Geschädigte mit Hilfe der Zeugen befreien können, wurde aber vom Beschuldigten erneut verfolgt.

    Als wenig später die Polizisten hinzu kamen, richtete der beschuldigte Mann seinen Aggressionen gegen die Beamten. Er widersetzte sich der beabsichtigten Personalienfeststellung und musste schließlich sogar gefesselt werden. Dabei drohte er den Beamten Körperverletzungen an und trat mehrfach nach ihnen.

    Der Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Es wurde festgestellt, dass der leicht alkoholisierte Mann auch Drogen konsumiert hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Ausnüchterung wurde der renitente 22- Jährige wieder entlassen. In einer Strafanzeige wird ihm jetzt neben gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

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