Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 061208 - 1303 Frankfurt-Bahnhofsgebiet: 31. Drogentoter in Frankfurt

    Frankfurt (ots) - Erst durch das Ergebnis einer umfassenden toxikologischen Untersuchung konnte jetzt geklärt werden, woran ein seinerzeit 41-jähriger Münchener verstorben war. Der Mann war bereits am 22. Juli 2006 in einem Hotel in der Elbestraße tot aufgefunden worden.

    Damals hatte der Notarzt zwar  als Todesursache "ungeklärt" bescheinigt, was automatisch zur Einleitung polizeilicher Ermittlungen führte. Doch auch die eingesetzten Kriminalbeamten konnten im Rahmen ihrer Untersuchungen keine konkreten Belege dafür finden, dass der Mann durch den möglichen Konsum von Drogen ums Leben gekommen war. Sie fanden neben dem Verstorbenen lediglich Verpackungsmaterial eines Schlafmittels, das gemäß den Ermittlungen dem Münchener von seiner Hausärztin verschrieben worden war.

    Inzwischen liegt den Ermittlungsbehörden das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung vor. Im Ergebnis wurde darin festgestellt, dass der Münchener sowohl Heroin als auch Kokain geschnupft hatte, wobei er jeweils letale Dosen der Drogen konsumierte. Ferner belegten die Anschlussermittlungen, dass der Mann zumindest in den vergangenen 6-8 Monaten vor seinem Tode unregelmäßig Kokain konsumiert hatte.

    Damit liegt ein vorheriger Rauschgiftkonsum vor, weshalb der Münchener gemäß den Richtlinien des HLKA als Drogentoter zu erfassen ist. (Manfred Feist , 069-75582117)

    Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


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