Alle Storys
Folgen
Keine Story von CSU-Landesgruppe mehr verpassen.

CSU-Landesgruppe

Ramsauer: Deutschlands Wirtschaft in schwerem Fahrwasser

Berlin (ots)

Zum Frühjahrsgutachten der
wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute erklärt der 
Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Peter 
Ramsauer:
Deutschlands Wirtschaft steht eine schwierige Durststrecke ins 
Haus. Die amerikanische Hypothekenkrise hat sich zur größten 
Rezession der Nachkriegsgeschichte entwickelt. Der konjunkturelle 
Einbruch mit einem BIP-Rückgang von 5-6 Prozent im laufenden Jahr 
wird voraussichtlich länger dauern und größere Ausmaße annehmen, als 
noch vor wenigen Wochen erwartet.
Auch wenn sich mittlerweile der Vorrat an politischen 
Gemeinsamkeiten erschöpft hat, ist die große Koalition ihrer 
staatspolitischen Verantwortung gerecht geworden. Sie hat schnell und
verantwortungsvoll reagiert. In Rekordzeit wurden ein 
Bürgschaftsschirm zur Stabilisierung des Finanzmarkts und zwei 
Konjunkturpakete im Umfang von rund 1,5 Prozent des BIP auf den Weg 
gebracht, um die Krise abzufedern und den Abschwung in Grenzen zu 
halten. In den kommenden Wochen und Monaten werden die beschlossenen 
Maßnahmen zur Verstärkung der öffentlichen Investitionen und zur 
Rückführung der Steuer- und Abgabenbelastung mit einem Volumen von 
jeweils 18 Milliarden Euro zu greifen beginnen und zur Stützung der 
Nachfrage und der Beschäftigung beitragen.
Mit diesen Paketen einer bewusst antizyklischen Finanzpolitik ist 
die große Koalition an die Grenze des haushaltspolitisch vertretbaren
gegangen. Zu Recht lehnen die Forschungsinstitute die Auflage eines 
dritten Konjunkturpaketes ab. Deutschland darf sich nicht in eine 
Schuldenfalle begeben, wie die Erfahrungen der 70iger Jahre 
verdeutlicht haben. Darüber hinaus signalisieren die 
Konjunkturindikatoren von IFO und ZEW, dass sich im Laufe des Jahres 
eine gewisse Stabilisierung der Lage ergibt. Ebenso wichtig sind die 
sich in jüngster Zeit abzeichnenden Entspannungen auf dem 
Interbankenmarkt.
In der jetzigen Situation muss aber alles verhindert werden, was 
den Einbruch verstärkt. Eine Korrektur ist insbesondere bei der 
Zinsschranke im Rahmen der Unternehmenssteuerreform erforderlich, 
denn diese Schranke wirkt sich in Zeiten steigender Zinsaufwendungen 
und einbrechender Unternehmenserträge verheerend aus. Forderungen, 
wie die nach Einführung flächendeckender Mindestlöhne und 
Steuererhöhungen für Leistungsträger, weisen in die völlig falsche 
Richtung. Eine Erhöhung der Arbeitskosten im Niedriglohnsektor würde 
sicherlich zu einer Verstärkung der Arbeitsmarktspannungen führen. 
Und wer glaubt, mit einer Rückkehr zur gescheiterten 
Umverteilungspolitik und zu einer Bestrafung der Leistungsträger 
durch Steuererhöhungen die aktuelle Krise überwinden zu können, der 
betreibt Volksverdummung.

Pressekontakt:

CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23

Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: CSU-Landesgruppe
Weitere Storys: CSU-Landesgruppe
  • 23.04.2009 – 12:46

    Straubinger: SPD-Kandidatin Schwan betreibt Panikmache

    Berlin (ots) - Zur öffentlichen Warnung vor sozialen Unruhen der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CSU-Landes-gruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger MdB: Über Frau Schwans Horrorszenarien kann ich nur den Kopf schütteln. Es gibt keinen Anlass für Panikmache. In ihrem Frühjahresgutachten rechnen die Institute zwar mit ...

  • 22.04.2009 – 16:34

    Mayer: Terrorausbildung jetzt unter Strafe stellen

    Berlin (ots) - Zum Prozessbeginn gegen die Terrorverdächtigen der so genannten Sauerland-Gruppe sowie zur heutigen Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zum Gesetz zur Verfolgung der Vorbereitung schwerer staatsgefährdender Gewalttaten erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer: Die so genannte Sauerland-Gruppe hatte offenbar ...

  • 22.04.2009 – 12:45

    Koschyk: Pauli macht sich endgültig zur Lachnummer

    Berlin (ots) - Zur Forderung der Spitzenkandidatin der Freien Wähler (FW) für die Europawahl, Gabriele Pauli, Englisch als einzige Amtssprache der EU festzuschreiben, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk: Mit ihrer Forderung, Englisch als einzige Amtssprache der EU zu verankern, macht sich Frau Pauli endgültig zur europapolitischen ...