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DIE ZEIT

Schäuble ruft Bundesbürger zu "Toleranz und Offenheit" gegenüber Migranten auf

Hamburg (ots)

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble fordert im
Zusammenhang mit der Neuregelung des Ausländerrechts die Deutschen 
auf, "den zu uns kommenden Menschen offen und tolerant" 
gegenüberzutreten. Gleichzeitig muss nach Ansicht des CDU-Politikers 
der "Missbrauch unseres Aufenthaltsrechts" vermieden werden, wenn 
"wir die Toleranz und Offenheit unserer Gesellschaft erhalten 
wollen", schreibt Schäuble in der ZEIT über den Gesetzentwurf der 
Bundesregierung zum Ausländerrecht.
Schäuble setzt sich für eine Politik des "Förderns und Forderns" 
gegenüber den Migranten ein: "Neben den Angeboten des Staates und der
ehrlichen Bereitschaft der Migrantinnen und Migranten brauchen wir 
ebenso die Unterstützung durch die Mehrheitsgesellschaft, die den zu 
uns kommenden Menschen offen und tolerant gegenübertritt", schreibt 
der Minister. Zwingende Voraussetzungen für eine erfolgreiche 
Integration seien "die Kenntnis der deutschen Sprache sowie die 
Akzeptanz unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung".
Schäuble räumt ein, dass es bei der Regelung des Problems von 171 
000 geduldeten Ausländern in Deutschland nicht darum gegangen sei, 
"wie viele geduldete Ausländer wirklich in Deutschland bleiben". Die 
Aufgabe sei vielmehr gewesen, "wie man möglichst viele von ihnen in 
Arbeit bringen kann, damit sie nicht weiterhin die sozialen Systeme 
belasten". Deshalb habe die Regierung geduldeten Ausländern mit dem 
neuen Ausländerrecht den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht. "Wer 
aber nicht arbeiten will oder in seinem Asylverfahren getäuscht hat, 
muss auch weiterhin mit seiner Abschiebung rechnen", schreibt der 
Bundesinnenminister. Nach seinen Angaben wären die geduldeten 
Ausländer auch dann in Deutschland geblieben, wenn es nicht zu der so
genannten Altfallregelung gekommen wäre, denn die Abschiebung sei 
"aus bestimmten tatsächlichen Gründen nicht möglich".
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 14 vom 29. März 2007 
senden wir Ihnen gerne zu.

Pressekontakt:

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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