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16.03.2005 – 10:00

DIE ZEIT

Pianistin Hélène Grimaud hält sich ein Wolfsgehege

    Hamburg (ots)

Die 35 Jahre alte Pianistin Hélène Grimaud, die mit 18 Jahren ihr Debüt unter der Leitung von Daniel Barenboim gab, hat eine zweite Leidenschaft. In der Nähe von New York besitzt sie ein Wolfsgehege, das Umweltprojekt Wolf Conservation Center. Der ZEIT sagt sie: "Die Konzentration, die erforderlich ist, einem wilden Tier zu begegnen, ist dieselbe, die man braucht, um ein Stück Musik wirklich zu durchdringen. Beiden kann man weder halbherzig noch auf halber Strecke begegnen. Man muss stets fokussiert sein, darf nie auf Autopilot umschalten. Auch der Weg ins Herz eines Stückes verlangt hundertprozentigen Einsatz, intellektuell, emotional, psychologisch."

    Grimaud lebt einen großen Teil des Jahres mit ihrem Freund Henri in einer Fernbeziehung. Das verlange "ein ungeheures Maß an Vertrauen und die Fähigkeit, die Spannungen, die sich aus der langen Abwesenheit ergeben, zu atomisieren. Vielleicht ist der Grund, warum wir nach wie vor ein Paar sind, einer, den mich wiederum die Beziehung zu Wölfen gelehrt hat - halte nie etwas für selbstverständlich ... Ich träume davon, genug zu lernen, um diesen Balanceakt ein Leben lang möglich zu machen."

    Von Hélène Grimaud erschien zeitgleich mit ihrer neuen CD -         Sonaten von Chopin und Rachmaninow - kürzlich ihre Autobiografie       "Wolfssonate"

    Den kompletten Beitrag der ZEIT Nr. 12 vom 17. März 2005 senden     wir Ihnen gerne zu.

Pressekontakt: Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)

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