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Ostdeutschland bei Vögeln viel beliebter als der Westen
ZEITmagazin-Vorabmeldung

Hamburg (ots) - Wie das ZEITmagazin in seiner "Deutschlandkarte" berichtet, ist der Osten Deutschlands vogelreicher als der Westen. In Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns kommen nahezu doppelt so viele Brutvogelarten vor wie im Westen. Die Regionen, in denen die meisten Arten gezählt wurden, sind die großen Flussauen von Oder, Elbe und Havel sowie die gewässerreichen Landschaften Mecklenburgs. Dort leben viele Arten, die im Westen weitestgehend verschwunden sind: zum Beispiel Kranich, See-, Fisch- und Schreiadler sowie Großtrappe. Das vogelreichste Bundesland im Westen ist Schleswig-Holstein.

Grund für den Vogelreichtum im Osten ist die Vielfalt der Lebensräume und deren in weiten Teilen noch guter ökologischer Zustand. Hier finden sich zahlreiche Gewässer, großflächige Feuchtgrünländer, ungestörte Wälder und trockene Heiden in enger Nachbarschaft.

Die im ZEITmagazin erstmals veröffentlichten Daten stammen vom Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V., der in seinem Projekt "ADEBAR", dem Atlas Deutscher Brutvogelarten, erstmals in Deutschland eine Erfassung aller Brutvogelarten organisiert hat, an der sich mehr als 3000 ehrenamtliche Vogelbeobachter beteiligt haben.

Mehr Informationen zum Projekt "ADEBAR" unter www.dda-web.de .

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