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Erster deutscher Biobauer geht an die Börse

    Hamburg (ots) - Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar, die Mitte November als erster Produzent landwirtschaftlicher Erzeugnisse an die Börse geht, will die ökologische Landwirtschaft großflächig betreiben. Er sagt im Interview mit der ZEIT: "Wir sind ja nicht nur Biobauern. Als mein älterer Bruder den Hof meiner Eltern übernahm, mussten mein zweiter Bruder und ich uns überlegen, was wir machen wollten. In den USA lernte ich den großflächigen Anbau von Marktfrüchten wie Getreide, Raps und Mais kennen. Vor 14 Jahren hatten wir dann die Idee, in den neuen Bundesländern LPGs zu übernehmen und in Richtung ökologische Getreideproduktion umzustrukturieren. Mit dem Kapital, das der Börsengang in unsere Kassen bringt, wollen wir jetzt die Ackerfläche weiter vergrößern."

    Hofreiter weiter: "Unsere Vision war, Bioprodukte im Supermarkt zu verkaufen. Anfangs stießen wir auf Skepsis, jetzt hat jeder Supermarkt eine Bioreihe." Er sieht sich nicht als Verdränger der kleinen Demeter-Bauern: "Als großflächiger Getreideanbauer beliefern wir Mühlen, die Mehl für die Produktion von Biobackwaren mahlen. Der klassische Biobauer ist ein Gemüse- und Obstproduzent und produziert direkt für den Verbraucher."

    Das komplette kleine ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 46 vom 8. November 2007 senden wir Ihnen gerne zu.

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