Alle Meldungen
Abonnieren
Abonnieren Sie alle Meldungen von DSH - Aktion Das Sichere Haus

02.06.2006 – 04:35

DSH - Aktion Das Sichere Haus

Gefahr aus der Steckdose - Veraltete Elektrik kann lebensgefährlich sein

Ein Audio

  • elektro.mp3
    MP3 - 574 kB - 01:13
    Download

    Hamburg (ots)

    - Querverweis: Das Tonmaterial wird über ors versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/audio abrufbar -

    Dass Strom sehr gefährlich sein kann, weiß eigentlich jeder - spätestens seit dem spektakulären Brand der Anna Amalia-Bibliothek in Weimar vor zwei Jahren. Marode Elektroleitungen hatten dort das Feuer ausgelöst. Doch die Gefahr durch Strom wird trotzdem oft nicht ernst genug genommen. Immer wieder kommt es zu schweren Bränden und Stromschlägen. Neben leichtsinnigem Umgang mit Strom zählen altersschwache Leitungen und Steckdosen zu den Hauptursachen. Gerade die Elektrik in Altbauten ist den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen, sagt Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft:

    O-Ton Rüter de Escobar,  23 sec "Oft sind den älteren Gebäuden die elektrischen Leitungen und Steckdosen hoffnungslos veraltet. Die Elektrik ist einfach nicht für moderne Haushalte mit Waschmaschine, Mikrowelle, Eistruhe, Spülmaschine und was es alles an elektrischem Gerät gibt, ausgelegt. Werden diese Leitungen aber überlastet, zum Beispiel wenn Mehrfachsteckdosen auch verwendet werden, oder sind die Isolierungen defekt, kann es leicht zu einem Schwelbrand kommen."

    Damit es gar nicht erst zum Schaden kommt, ist eine intakte Elektrik die beste Voraussetzung, rät Susanne Woelk von der Aktion DAS SICHERE HAUS:

    O-Ton Susanne Woelk,  20 sec "Laien können gar nicht einschätzen, ob Steckdosen oder Leitungen sicher sind, deswegen sollte unbedingt ein Elektrofachmann von Zeit zu Zeit überprüfen, wie es mit der Elektrik im Haus steht und ob da eine Gefahr ausgeht. Solche Experten können eventuelle Mängel auch gleich beheben. Auf gar keinen Fall sollte der Wohnungsbesitzer selber Hand anlegen, das ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch den Versicherungsschutz kosten."

    Wer in den eigenen vier Wänden eine veraltete Elektrik hat, sollte dafür sorgen, dass im Falle eines Falles der finanzielle Schaden abgesichert ist. Die Versicherungs-Expertin empfiehlt dafür eine Hausrat- und Wohngebäudeversicherung:

    O-Ton Rüter de Escobar,  24 sec "Die Hausratversicherung ersetzt bei einem Feuer oder auch bei anderen Schäden den kompletten Hausrat. Alles, was an Möbeln und Gerät, an Kleidung und sonstigem im Hausrat vorhanden ist. Auch, wenn diese zum Beispiel durch Löschwasser geschädigt worden sind. Mit der Gebäudeversicherung, die der Hauseigentümer oder Vermieter abschließt, ist das Gebäude selbst abgesichert, einschließlich der fest eingebauten Gegenstände."

    Tipps zum richtigen Umgang mit Strom gibt es auch in einer kostenlosen Broschüre, die man im Internet unter www.das-sichere-haus.de downloaden kann. Infos zur richtigen Versicherung gibt es unter www.versicherungen-klippundklar.de.

    ACHTUNG REDAKTIONEN:        Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Kontakt:
Katrin Rüter de Escobar, GDV, Tel: 030 / 2020 5183, k.rueter@gdv.org
Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS, Tel.: 040 / 29 81 04 62,
s.woelk@das-sichere-haus.de

Original-Content von: DSH - Aktion Das Sichere Haus, übermittelt durch news aktuell