VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik

Domotechnica 2006: VDE-Stand in Halle 10.2, F 001
VDE-Studie: Verbraucher setzen bei Elektroprodukten auf Sicherheit

    Frankfurt/Main (ots) - Immer mehr Bundesbürger achten beim Kauf elektrischer Produkte auf geprüfte Sicherheit. Bei einer vom VDE durchgeführten Befragung zu Bekanntheit und Bedeutung von Sicherheitszeichen bestätigten drei von vier Deutschen, dass sie sich beim Kauf elektrischer Gebrauchsartikel an einem Prüflabel orientieren. Über die Bedeutung des dreieckigen VDE-Gütezeichen wussten 68 Prozent der Befragten Bescheid. Besonders erfreulich: Trotz aggressiver Bewerbung von Schnäppchenpreisen hat sich der Anteil der sicherheitsbewussten Verbraucher innerhalb von zwei Jahren um sechs Prozent erhöht. Die VDE-Studie zeigt als klaren Trend, dass die große Mehrheit der Verbraucher die unabhängig geprüften Produktkennzeichnungen für ihre Kaufentscheidung nutzt. Ein Trend, dem das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut mit einem erweiterten Serviceangebot nun Rechnung trägt. Neben der ständigen Produktüberwachung von weltweit mehr als 200.000 Grundtypen von Elektroprodukten für das klassische VDE-Sicherheitszeichen bietet das VDE-Institut den Produzenten mit der Qualitätsmarke "VDE Quality Tested" ein Rundumpaket für Verbraucher. Auf einen Blick informiert das Label Händler und Kunden über die technische Sicherheit und über die Gebrauchstauglichkeit der Elektrogeräte, von der Bedienungsanleitung über die Handhabung bis zur Energieeffizienz.

    Verbraucher fordern unabhängige Prüfinstanzen

    Für das Vertrauen der Verbraucher in die Produktkennzeichen ist die strikte Neutralität der Prüfinstitute ein Schlüsselkriterium. In der VDE-Studie zu Sicherheitszeichen erklären 81 Prozent aller Befragten, dass sie es für wichtig beziehungsweise sogar für sehr wichtig halten, dass die Gebrauchssicherheit von Elektroprodukten durch eine unabhängige Stelle bestätigt wird. Noch kritischer sind jene Verbraucher, die beim Kauf bereits auf das Vorhandensein des VDE-Zeichens achten: Hier erwarten 86 Prozent herstellerunabhängige Tests. Die Arbeit der VDE-Sicherheitsexperten erhält damit eine breite Bestätigung bei den Bundesbürgern. Denn seit Einführung des VDE-Zeichens vor 85 Jahren steht der Verbraucherschutz im Mittelpunkt der Arbeit des VDE-Instituts. Die Prüfexperten erarbeiten Richtlinien, Standards und Normen für die Vermeidung von Gefahrenpotenzialen bei Elektroprodukten. Für die Hersteller der Produkte sind die Tests im Prüflabor freiwillig. Doch nur gründlich geprüfte Produkte dürfen das bei den Verbrauchern geschätzte VDE-Zeichen tragen.

    Einen wichtigen Bestandteil ihrer Aufgaben sehen die VDE-Ingenieure neben der Analyse von Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit in der Aufklärung der Verbraucher über die unterschiedlichen Produktkennzeichnungen. Denn nur wer den Unterschied kennt beispielsweise zwischen der CE-Kennzeichnung, einer herstellereigenen Erklärung über die Einhaltung europäischer Richtlinien, und den herstellerunabhängigen Sicherheitstests des VDE-Zeichens, kann sich beim Kauf für bestmögliche Gerätesicherheit entscheiden.

    "Sicherheit made in Germany"

    Dass Produktsicherheit keine Selbstverständlichkeit und Produktüberwachung unverzichtbar zum Schutz der Allgemeinheit vor Gefahren ist, zeigen aktuelle Prüfungsergebnisse des VDE-Instituts: Nur die Hälfte aller Produkte bestehen derzeit die Eingangstests. "Durchgefallene" Produkte müssen nachgebessert werden, um nach erneuten Tests und der Abnahme durch das Prüf- und Zertifizierungsinstitut das VDE-Zeichen tragen zu dürfen. Rund 16.000 Produkte jährlich durchlaufen die Sicherheits-Checks der mehr als 400 Mitarbeiter in den Prüflaboren des Technikverbandes. Vor allem ausländische Hersteller lassen ihre Waren verstärkt auf Übereinstimmung mit den hohen deutschen Sicherheitsnormen testen, so die Sicherheitsexperten des VDE. Inzwischen stammen bereits mehr als die Hälfte der rund 5.000 Kunden des Prüfinstituts aus dem Ausland. Bedingung für die Kennzeichnung von Produkten mit dem VDE-Emblem ist jedoch nicht nur das erfolgreiche Bestehen einer Vielzahl mechanischer und elektrischer Härtetests im Labor. Durch Werksinspektionen und regelmäßigen Entnahmen von Produktmustern wird die Einhaltung der technischen Prüfkriterien zusätzlich kontrolliert. Dank eigener Büros des VDE-Instituts weltweit wie beispielsweise in USA und China sowie den Niederlassungen der VDE GLOBAL SERVICE GMBH in den asiatischen Wachstumsmärkten ist das VDE-Zeichen als Qualitätsmarke "Sicherheit made in Germany" weltweit vor Ort präsent.

    Gebrauchstauglichkeit im Test

    Mit erweiterten Produktprüfungen bietet das VDE-Institut Herstellern von Elektrogeräten seit vergangenem Jahr eine umfassende Sicherung der Gebrauchstaulichkeit. Denn zum Verbrauchernutzen gehören auch Aspekte wie Bedienungsanleitung, Handhabung oder Energieeffizienz, die das VDE-Zeichen in den Prüfkriterien nicht umfasst: Weil eine fehlerhafte Bedienung aufgrund schwer verständlicher Gebrauchsanleitungen oder ein mangelhaftes Gerätedesign im Alltag erhebliche Sicherheitsrisiken birgt, informiert das neue Produktkennzeichen "VDE Quality Tested" die Verbraucher auf einen Blick, dass in den VDE-Labors das Gerät umfassend von unabhängigen Spezialisten auf seine Alltagstauglichkeit geprüft und für gut befunden wurde. Natürlich bleiben dabei auch weiterhin die technischen Sicherheitsaspekte nicht außer Betracht. Mit dem Service "SMART Manual®" unterstützt das VDE-Team die Hersteller beim Erstellen optimal konzipierter und verständlich gestalteter Betriebsanleitungen. Damit lässt sich der Schutz der Verbraucher weiter verbessern und in zahlreichen Fällen Schäden am Produkt verhindern.

    Weitere Informationen www.vde-institut.com

Pressekontakt:

Ursula Gluske-Tibud
Pressereferentin
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
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